Königstein im Taunus

Uhu-TV

Zurzeit wohnt eine Uhu-Mutter mit ihren drei Jungen im Innenhof der Königsteiner Burgruine. Ab und zu kommt auch noch Papa Uhu vorbei, um seine Familie mit "Bio-Kost" zu versorgen. Der Innenhof ist für Besucher gesperrt, die Vogelfamilie kann aber vom Burgturm aus beobachtet werden.
Einen exklusiven Blick bietet die Uhu-Cam, die Tag und Nacht Livebilder überträgt. Die Kamera speichert zusätzlich alle 10 Sekunden ein Bild, das hier ebenfalls übertragen wird. Unter dem Link "Tagesvideo" wird jeweils eine schnell ablaufende Zusammenfassung der letzten 24 Stunden angeboten.
Wir wünschen spannende Unterhaltung!

Uhu-Update (23.5.2019):

Heute Nachmittag, genauer: um 17.11 Uhr, hat auch der zweite von den drei Uhu-Jungen das Nest verlassen. Ebenfalls wie auch schon der erste Vogel eher unfreiwillig, so sah es zumindest aus. Aber auch ihm geht es gut, wie jedermann nachschauen kann. Denn der Livestream lässt sich auch zurückspulen.
Das Kleine verschwand zunächst im Keller direkt unter dem Nest, traute sich wenig später aber heraus und schaute sich um. Bei dieser Gelegenheit konnte man gut sehen, dass es völlig unverletzt ist. Dann stapfte es in aller Ruhe Richtung Treppe zum Fanfaren-Keller, die es einigermaßen unelegant runter stolperte.
Alles ist gut.


Uhukind fällt aus dem Nest - Es geht ihm gut

Wie zahlreiche Uhu-Beobachter mitbekommen haben, ist ein Uhu-Jungtier heute Nacht (17. auf 18. Mai) unfreiwillig aus dem Nest abgerutscht. Das Wichtigste zuerst: Es geht ihm gut und es besteht zurzeit kein Grund zur Sorge.
Unter den Uhu-Fans, die die Vögel über die Webcam beobachten, waren bei dem Malheur heute Nacht auch zahlreiche Rathaus-Kollegen, darunter Bürgermeister Helm, Umwelt-Beauftragte Birte Sterf und auch unser IT-Kollege, der als einziger die Position der Kamera verändern kann. Er hat den Unglücks-Uhu schließlich auch wohlbehalten auf dem Boden in einem Gebüsch versteckt entdeckt. Und wie es der Zufall so wollte, hat auch ein Uhu-Fachmann von der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz das nächtliche Unglück live beobachtet. Er gibt Entwarnung: "Das Junge ist unverletzt und wird nun auf dem Boden von den Altvögeln weiter gefüttert, das Wetter ist gut und es verläuft alles fast nach Plan". Denn in den nächsten Tagen wäre es ohnehin an der Zeit gewesen, dass die Jungtiere zaghaft flatternd das Nest verlassen, den Boden erkunden und von den Eltern dann im neuen Lebensraum weiter gefüttert werden, denn richtig flugfähig und damit in der Lage, sich selbst versorgen zu können, sind die drei noch nicht. Das dauert noch ein paar Monate. Deshalb ist der Innenhof auch so abgeriegelt, dass die Uhu-Kinder nirgends durchkommen, aber auch selbst weitgehend unbehelligt bleiben.
Der oder die kleine Abenteurer/in wird nun weiter beobachtet. Momentan wird davon ausgegangen, das alles seinen normalen Gang nimmt.

Wir freuen uns sehr, dass so viele Uhu-Fans Anteil an unserer Königsteiner Uhu-Familie nehmen und bedanken uns für alle Hinweise, die uns über alle denkbaren Wege erreichten. Vielen Dank!

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