Königstein im Taunus

Uhu


Seit einiger Zeit gibt es das beliebte Uhu-TV mit Live Chat bei YouTube über die Homepage der Stadt Königstein. Die Stadt schaltet sich bewusst nicht moderierend in den Chat ein, es ist ein Kanal in dem sich die Uhu-Beobachter austauschen können. Wir bitten alle Chat Teilnehmer, sich an die gängigen Regeln zu halten. Freundlicher Umgangston, gegenseitige Wertschätzung und die Einhaltung der "Netiquette" im Chat sollte selbstverständlich sein. Sollten sich Teilnehmer nicht an die Regeln halten und strafrechtlich relevante Äußerungen, wie Diskriminierungen, sexistische oder rassisctische Äußerungen tätigen, müssen sie mit einer Sperre und gegebenenfalls einer Anzeige rechnen.

Falls Sie Fragen zu den Uhus haben, können Sie die Mail-Adresse nutzen. Die Stadt Königstein hat Kontakte zur Unteren Naturschutzbehörde, kennt Uhu-Experten der Region und hält Kontakt zu verschiedenen Institutionen, darunter die staatliche Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland Pfalz und Saarland. Auf dieser Homepage gibt es kontinuierlich Informationen zu den Uhus.  

2. April: Die Uhus kommen  heute ins Fernsehen

Mit gebührendem Abstand und mit einem kleinen Team drehte heute das hr-fernsehen einen Beitrag über die Uhus auf der Königsteiner Burg. Die Uhu-Mutter nahm das sehr gelassen und versteckte ihre Kleinen nicht einmal unter dem Federkleid. Mit neugierigem Blick beobachtete sie das Interview mit Bürgermeister Leonhard Helm und der Biologin und Uhu-Expertin der Stadt Birte Sterf. Das Uhu-Männchen, das in bedrohlichen Situatioen sofort zur Stelle ist, um das Nest zu verteidigen und jeden Eindringling anzugreifen, ließ sich nicht blicken.

Die ganze Geschichte heute um 18 Uhr in der Sendung maintower im hr-fernsehen, so jedenfalls die bisherige Planung.

30.März: Das Trio ist komplett


Die Freude ist groß: Das dritte Ei war ebenfalls befruchtet und um circa 20.26 Uhr war das Junge zu sehen. Wie schon im vergangenen Jahr sind auf der Königsteiner Burg drei Uhu-Junge geschlüpft. Am 19. Februar wurde das erste Ei entdeckt und jetzt gibt es den dreifachen Nachwuchs. Alle Jungen scheinen wohlauf. Die Uhu-Mutter wärmt den Nachwuchs unter ihrem Federkleid, denn noch brauchen sie viel Schutz vor der Witterung. Die Königsteiner Burg Uhus sind reine Wildtiere, haben sich nun im zweiten Jahr in der Mauernische zur Aufzucht der Jungen eingefunden.

Das "Dritte Küken ist geschlüpft" Video

Die "Drei Küken" Video

27. März: Das zweite Junge ist da

Freitag Abend ist das zweite Junge im Uhu-Nest auf der Königsteiner Burg geschlüpft. Gegen 19.30 Uhr gab es den ersten Blick auf den Nachwuchs, der die meiste Zeit unter dem wärmenden Federkleid der Mutter verborgen ist. Die Uhu-Dame verlässt das Nest in den kalten Nächten im Moment nicht mehr, war in den frühen Morgenstunden höchstens ein bis zwei Minuten weg. Das Futter bringt zuverlässig der Uhu-Vater.

Das "Zweite Küken" Video

26. März: Das erste Junge ist da

 Herzerwärmende Nachrichten sind zur Zeit selten. Umso schöner die Nachricht von der Königsteiner Burg: In den frühen Morgenstunden ist das erste Uhu-Junge geschlüpft. Donnerstag um 05.48.20 Uhr sieht man noch drei Eier. „Um 05.54.00 taucht das Junge unter dem Gefieder auf. Man sieht deutlich ein Bein und das Weibchen frisst an der Eierschale“, berichtet Birte Sterf, Biologin und Uhu-Expertin der Stadt.

Große Freude bei Bürgermeister Leonhard Helm: „Das ist eine wunderbare Nachricht. Ich freue mich sehr, dass die Uhus mit ihrer Brut erfolgreich sind. Ich bin sehr gespannt, ob aus den anderen beiden Eiern auch bald Junge schlüpfen.“

Der Rathauschef gesteht, er sei schon sehr früh aufgestanden, wollte eigentlich schon arbeiten. „Aber der Uhu hat mich doch abgelenkt. Um 06.09.20 Uhr war das Junge nochmal zu sehen, leider etwas unscharf“, sagt Helm.

Laut eines Artgutachtens für den Uhu in Hessen von der Staatlichen Vogelschutzwarte heißt es, das mit 53 Prozent Zweier Bruten überwiegen würden. In fast 23 Prozent der Fälle wurden in der damaligen Studie von 2013 drei Jungtiere nachgewiesen. Helm: „Im vergangenen Jahr hatten wir in Königstein eine erfolgreiche Brut mit drei Jungtieren. Es wäre sehr schön, wenn das auch in diesem Jahr so ist. Es waren jedenfalls drei Eier im Nest.“

Ist das Junge geschlüpft, öffnet es nach fünf bis sechs Tagen die Augen. Die frisch geschlüpften Jungen tragen ein weißes Daunenkleid und fangen im Alter von vier Wochen an, ihr Umfeld zu erkunden.

Das "Erste Küken" Video


25. März: In freudiger Erwartung: Uhu-Nachwuchs kann jederzeit schlüpfen

Der Corona-Virus ist für sie kein Thema. Stattdessen ist die Uhudame auf der Burg die Ruhe selbst.

Seit Mitte Februar ist das Königsteiner Uhupaar auf die Burgruine zurückgekehrt. Am 19. Februar legte die Uhudame das erste Ei. Im Abstand von drei, beziehungsweise bzw., vier Tagen folgten Nummer zwei und drei.

Nach 33-35 Tagen schlüpfen in der Regel bei den Uhus die Jungen. Nun wird es spannend auf der Königsteiner Burg: in dieser und der kommenden Woche erwarten Bürgermeister Leonhard Helm und die städtische Umweltbeauftragte Birte Sterf den Nachwuchs, sollten die Eier tatsächlich befruchtet sein.

Alle Uhufans können live mit dabei sein, wenn die Jungen schlüpfen, wachsen und gedeihen. Denn seitdem die Uhudame sich in der Nische der Burgruine Königstein niedergelassen hat, kann sie mit Hilfe der gegenüber installierten webcam rund um die Uhr beobachtet werden. So kann man aktuell sehen, dass nur das Weibchen brütet und die Jungen, wenn sie schlüpfen sollten, aufzieht. Das Männchen ist für die Nahrungsbeschaffung der kompletten Familie zuständig. Bei Uhus herrscht also noch eine klassische Rollenverteilung.

Die Kamera stört das Uhupärchen übrigens nicht. Wichtig für die Brutplatzwahl ist ein freier Anflug und die Störungsfreiheit im direkten Horst-Umfeld. Auf der Königsteiner Burg herrschen perfekte Bedingungen: Die Mauernische liegt in etwa acht Metern Höhe und der Burginnehof wurde schon frühzeitig abgesperrt. Im Moment dürfen dazu noch keine Besucher auf die Burg.

Uhus sind im Allgemeinen sehr tolerant. So brüten sie auch in Steinbrüchen, obwohl es dort noch Abbrucharbeiten gibt oder in unmittelbarer Nähe von menschlichen Siedlungen. In Bad Soden brütet sogar seit einigen Jahren jährlich ein Uhupaar auf dem höchsten Turm des dortigen bewohnten Hundertwasserhauses.

Auf der Burgruine ist das Königsteiner Paar nun schon das zweite Jahr zu Hause. Bürgermeister Helm und Birte Sterf hoffen, dass das Burg- Uhupaar dauerhaft die Burgruine als Brutplatz nutzen wird.


9. März: Uhu-Weibchen nimmt die Sache ernst


Seit einigen Tagen sitzt das Uhu-Weibchen fast nur noch im Nest, verlässt die Eier kaum noch. Sie brütet intensiv, nimmt die Sache wohl wirklich ernst. Das Uhu-Männchen muss weitgehend alleine auf Futtersuche gehen. Ob alle drei Eier tatsächlich befruchtet sind, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Das sieht man im Fall der Königsteiner Uhus erst, wenn die Jungen schlüpfen. Das Uhu-TV ist inzwischen international. Uhu-Freunde aus Spanien, Kalifornien (USA) und sogar Vietnam haben sich zwischenzeitlich eingeschaltet. 

3. März: Uhus sind wetterfest

Das doch etwas turbulente Wetter der vergangenen Tage hat den Königsteiner Burg-Uhus nichts ausgemacht. Das Weibchen brütet weiterhin auf drei Eiern und wird vom Uhu-Männchen, soweit man das auf den Bildern beurteilen kann, gut versorgt.  Es gibt immer wieder Zeiten, in denen das Uhu-Weibchen für einige Zeit das Nest verlässt. Dieses Verhalten ist nicht ungewöhnlich und schadet den Eiern nicht.


26. Februar: Ein drittes Ei im Nest

Birte Sterf, Biologin und Uhu-Expertin der Stadt Königstein, hat am Mittwoch Abend nach 18.00 Uhr ein drittes Ei entdeckt. Gar keine leichte Aufgabe, denn das Uhu-Weibchen lässt nur selten einen Blick auf das Gelege zu.

Nach intensiver menschlicher Verfolgung, galten Uhus in der Vergangenheit als großer Jagdschädling, waren die Vögel in Hessen 1915 ausgestorben. Erst 1977 hat der Uhu, dank intensiver Schutzbemühungen und einer Jagdverschonung, 1977 erstmals wieder gebrütet, schreibt die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V.. Der Uhu, der zur Familie der Eulen gehört, gilt immer noch als vom Austerben bedroht.

22. Februar: Das zweite Ei ist da

Das Uhu-Weibchen hat, nach Beobachtungen, vor drei Tagen ein zweites Ei gelegt. Die Gelege von Uhus enthalten, laut Fachliteratur, zwischen einem und fünf Eiern. Die Brutdauer beträgt zwischen 33 und 35 Tagen. Die Jungen könnten - wenn alles gut geht - Ende März schlüpfen.

Die Königsteiner Burg-Uhus haben im vergangenen Jahr drei Junge erfolgreich aufgezogen. Wie wird es wohl in diesem Jahr? Die Königsteiner sind gespannt.

19. Februar: Das erste Ei ist da
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UHU-TV startet

Eine schöne Nachricht von der Königsteiner Burg. Das Uhu Weibchen hat ein erstes Ei gelegt, wie jetzt auf den aktuellen Bildern der Web-Cam zu sehen ist. Das Uhu Pärchen, das schon im vergangenen Jahr auf der Burg seine Jungen ausgebrütet hat, ist zurückgekommen und hat sich in derselben Mauernische der Burgruine niedergelassen, in der es vergangenen Sommer erfolgreich gebrütet hat.

Bürgermeister Leonhard Helm freut sich: „Es ist wunderschön, dass diese faszinierenden Vögel wieder auf der Burg brüten.“ Helm und Uhu-Expertin Birte Sterf hatten es schon geahnt und vor der Brutzeit entsprechende Vorbereitungen treffen lassen. „Denn gut geeignete Brutplätze werden oft über Generationen benutzt“, so Sterf.

Die Web-Kameras hingen noch, vor rund zwei Wochen hat die Stadt den großen Eingang zum Brutplatz mit einem Tor verschlossen. Helm: „Jetzt sind alle Zugänge dicht, damit die Uhu-Eltern von Anfang an nicht beim Brüten gestört werden. Doch zusehen kann man trotzdem gut, denn ab sofort ist das Uhu-Fernsehen wieder geschaltet. Die Webcam kann über die städtische Homepage angeklickt werden.“

Auch auf der Burg gibt es die Möglichkeit, die Uhus direkt zu beobachten. In der aufgestellten Holzwand befinden sich unterschiedlich hohe Gucklöcher, durch die zum Teil auch Kameraobjektive passen.

„So können Besucher der Burg und alle Uhu-Freunde das Nest optimal beobachten, ohne den Uhu zu stören“, sagt Helm.

Die Burg ist aktuell wegen der Corona-Krise leider für den Publikumsverkehr geschlossen.