Königsteiner Uhus: Erstes Küken zeigt sich – Schutzmaßnahmen greifen

Auch in diesem Jahr wurde der bewährte Junguhu-Fallschutz auf der Burgruine fachgerecht durch den Städtischen Betriebshof errichtet. Diese Maßnahme trägt maßgeblich dazu bei, die noch unerfahrenen Jungtiere in der sensiblen Phase ihres Aufwachsens zu schützen.

Wie viele Küken Charlotte insgesamt ausgebrütet hat, lässt sich derzeit noch nicht abschließend sagen. Uhus legen ihre Eier in der Regel im Abstand von zwei bis drei Tagen, sodass auch der Schlupf der Küken zeitversetzt erfolgt. Zudem dauert es einige Tage, bis die Jungvögel kräftig genug sind, ihren Kopf sichtbar aus dem Nestbereich zu strecken. In den kommenden Tagen und Wochen rechnet Biologin Pfenninger mit weiteren Sichtungen.

Appell an Besucherinnen und Besucher

Die Stadtverwaltung bittet alle Besucherinnen und Besucher der Burganlage um besondere Rücksichtnahme. Zum Schutz der Uhus und insbesondere der Jungtiere ist es wichtig, Störungen möglichst zu vermeiden.

Es gilt daher:

  • Hunde sind grundsätzlich an der Leine zu führen.
  • Während der sensiblen Phase des Flüggewerdens von April bis Juni besteht ein Hundeverbot auf dem gesamten Burggelände.