8. Oktober 2026

Infotafel zur „Rübezahl-Eiche“

Initiator Erster Stadtrat Jörg Pöschl: „Die Tafel „Rübezahl-Eiche – Vom Ausflugsziel zur lokalen Erinnerung“ erzählt die Geschichte eines beliebten Ausflugsziels im Taunus.“

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Taunus durch den Ausbau der Eisenbahn zu einem beliebten Ziel für Erholungssuchende aus Frankfurt und der Umgebung. Mit den kürzeren Reisezeiten entstanden Ausflugslokale und Wanderwege.

An der Stelle der heutigen Erinnerungstafel stand das frühere Café „Rübezahl-Eiche“, ein hölzernes Waldhaus, das als einfache Gaststätte für Ausflügler und Wanderer diente. Es lag am Weg von Falkenstein aus in Richtung Altkönig und Feldberg. Sein Besitzer soll einen wilden Bart wie die Sagengestalt „Rübezahl“ gehabt haben.

Die Tafel zeigt historische Fotografien und Postkarten des Cafés und seiner Umgebung. Sie erinnert daran, wie sich der Taunus zu einer beliebten Erholungsregion entwickelte.

Sie wurde vom Naturpark Hochtaunus in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv der Stadt Königstein und mit Unterstützung des Heimatvereins Falkenstein und dem Kreisarchiv des Hochtaunuskreises und Hessen Forst erstellt und aufgestellt. In einer Feierstunde, die der Heimatverein Falkenstein sowie die Keltergemeinschaft „Rue de la Fussehl“ ausgerichtet hat, übergab Landrat Ulrich Krebs die neue Tafel der Öffentlichkeit.

Der Heimatverein möchte außerdem bald noch eine neue "Rübezahl"-Eiche nahe des alten Gasthaus-Standorts pflanzen, denn der ursprüngliche Baum musste in den 1970er Jahren gefällt werden.

Als kommendes Projekt plant der Heimatverein Falkenstein zudem eine weitere Informationstafel zum „Dörrschen Häuschen“ im Falknesteiner Burghain, verriet die Vorsitzende des Heimatvereins Falkenstein Evi Dorn.