Im Rahmen einer Feierstunde des Hessischen Heilbäderverbandes im Bad Homburger Kulturbahnhof wurden die neuen Namenszusätze bekannt gegeben. Insgesamt 16 hessische Kommunen erhielten die Genehmigung, ihre anerkannten Prädikate künftig sichtbar auf den Ortseingangsschildern zu führen.
Bürgermeisterin Beatrice Schenk-Motzko sprach von einem lang ersehnten Schritt: Mit dem Zusatz „Kurort Königstein im Taunus“ werde die besondere Tradition und Bedeutung Königsteins als Gesundheits- und Erholungsstandort künftig bereits bei der Einfahrt in die Stadt deutlich sichtbar.
Christian Bandy erklärt, warum Königstein als „Kurort“ bezeichnet wird und nicht „Kurstadt“: „Städte werden als Kurstadt und Gemeinden als Kurort kategorisiert. Welche Bezeichnung es dann wird, kann jede Stadt und Gemeinde selbst entscheiden Da wir bereits als Heilklimatischer Kurort ausgezeichnet sind, haben wir uns folgerichtig für „Kurort“ entschieden.
Der Vorsitzende des Hessischen Heilbäderverbandes, Ralf Gutheil, betonte die Bedeutung der Kurorte für Gesundheit, Erholung und Lebensqualität. Die neuen Namenszusätze sollen das Bewusstsein für die besonderen natürlichen Heilmittel und Gesundheitsangebote Hessens stärken.
Auch Hessens Innenminister Roman Poseck unterstrich die Bedeutung der Auszeichnung. Die Bezeichnungen „Kurstadt“, „Heilbad“ oder „Kurort“ seien nicht nur Ausdruck besonderer Qualität, sondern stärkten zugleich die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Heimat sowie die Außendarstellung der Kommunen.
