Die gute Beteiligung zeigt: Die Ferienangebote der Jugendarbeit kommen an.
Kreativ wurde es bereits bei der Aktion „Stromkästen verschönern“, die in Kooperation mit dem BID Königstein stattfand. Das BID kümmerte sich um die Reinigung der Stromkästen und stellte die Farben zur Verfügung. Gemeinsam mit jeweils fünf bis sieben Jugendlichen wurden unter anderem die Kästen am Königsteiner Kreisel neu gestaltet. So wurde aus grauer Infrastruktur ein farbenfroher Hingucker.
Ein besonderes Highlight war die dreitägige Ferienfahrt nach Köln. Neun Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren machten sich gemeinsam mit zwei Betreuenden vom 20. bis 22. Juli mit dem ICE auf den Weg. Übernachtet wurde im A&O Hotel am Neumarkt. Neben Freizeit in der Kölner Innenstadt standen ein Tagesausflug ins Phantasialand sowie ein Besuch des Coloneums, der Kölner Film- und TV-Studios, auf dem Programm. Unterstützt wurde die Fahrt durch das Förderprogramm „jugend er-leben“ des Landes Hessen.
Viel Betrieb herrschte in der fünften und sechsten Ferienwoche trotz großer Hitze beim „JuZ im Park“ in der Hubert-Faßbender-Anlage. Täglich von 15 bis 20 Uhr nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Outdoor-Spiele, Liegestühle, die Bücherecke in Kooperation mit der Stadtbibliothek und das Getränkeangebot. Dabei war das Angebot bewusst offen für unterschiedliche Altersgruppen: Familien mit kleineren Kindern kamen ebenso wie Jugendliche.
Für Abwechslung sorgten die täglichen Eventhighlights. Beim Billardturnier wurde kurzerhand ein Billardtisch mitten in der Hubert-Faßbender-Anlage aufgebaut. Die ersten drei Plätze durften sich über Gutscheine freuen. Beim Lightpainting, Facepainting und Air-brushtattoos waren weitere Programmpunkte. Besonders beliebt war in diesem Jahr erneut das Graffitiangebot, das aufgrund der großen Nachfrage gleich zweimal angeboten wurde. Rund 80 Leinwände wurden von Kindern und Jugendlichen gestaltet. Die eigenen Kunstwerke konnten anschließend mit nach Hause genommen werden. Außerdem bestand die Möglichkeit, das eigene Talent am Bauwagen der Jugendarbeit unter Beweis zu stellen.
Auch der Seifenblasenkünstler „Ichmael“ begeisterte wieder Jung und Alt. Die riesigen Seifenblasen zum Selbermachen sorgten wie bereits in den vergangenen Jahren für leuchtende Augen und jede Menge Spaß. Den Abschluss der Ferienaktion bildete eine große Party mit rund 60 Besucherinnen und Besuchern.
„Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz auf unsere Ferienangebote. Besonders schön ist zu sehen, dass ganz unterschiedliche Kinder und Jugendliche zu uns kommen, und neue Dinge ausprobieren“, zieht JuZ-Leiter Christian Rapko Bilanz. „Ob beim Graffiti, beim Billard, bei den Seifenblasen oder bei unserer Fahrt nach Köln – es geht uns vor allem darum, gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen und jungen Menschen Raum für eigene Ideen und Begegnungen zu geben.“
