Königstein im Taunus

Esskastanie im Kurpark kann stehen bleiben

Wie bereits berichtet, wurde vergangenen Freitag, den 23. Mai die ca. 250 Jahre alte Esskastanie im Kurpark in Brand gesetzt. Bisher ist immer noch unbekannt, ob dies nun mit Absicht oder aus Unachtsamkeit geschah. Da es im Inneren des hohlen Baumes brannte, hatten die Löschversuche der Feuerwehr keinen dauerhaften Erfolg; der städtische Baumpfleger musste die brennenden Teile heraussägen.

Nach dem massiven Brandschaden war nicht klar, ob der Stamm der wundervollen Esskastanie noch stabil genug ist, um die mächtige Krone zu tragen. Daher beauftragte der auch für die städtischen Grünanlagen zuständige Fachbereichsleiter Gerd Böhmig das Sachverständigenbüro Leitsch aus Nauheim mit der Überprüfung der Esskastanie durch einen so genannten Zugversuch. Dabei werden an bestimmten Stellen Messeinrichtungen am Stamm des Baumes angebracht und mit Hilfe eines Stahlseils und einer festgelegten Kraft an dem Baum gezogen. Durch eine aufwändige computergestützte Verrechnung der gemessenen Werte kann ermittelt werden, ob der Baum noch bruchsicher ist.

Nun die gute Nachricht: Die Esskastanie im Kurpark kann stehen bleiben!

Das Sachverständigenbüro hat der Stadt Königstein mitgeteilt, dass die Bruchsicherheit des Stammes weiterhin gegeben ist. Nicht nur Bürgermeister Helm und die zuständigen städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sondern sicherlich auch die Königsteiner Bürgerinnen und Bürger sind erleichtert und glücklich, dass die wunderschöne und historisch bedeutsame Esskastanie erhalten bleibt!