Die Maßnahmen dienen der Trassenplanung für eine leistungsstarke Gleichstromverbindung im Zuge der Energiewende. Der Rhein-Main-Link ist ein zentraler Bestandteil des bundesweiten Stromnetzausbaus und im Bundesbedarfsplangesetz gesetzlich verankert. Er soll künftig bis zu acht Gigawatt regenerativ erzeugten Strom von Niedersachsen nach Hessen transportieren. Grundlage der Planung ist ein von der Bundesnetzagentur festgelegter Präferenzraum für Erdkabel-Gleichstromvorhaben. Die Vorarbeiten umfassen Kartierungen, Vermessungen, Ortsbesichtigungen und Dokumentationen. Sie finden im Zeitraum von März 2026 bis Mai 2027 statt. Grundstücke und landwirtschaftliche Wege werden dazu kurzzeitig und in der Regel tageweise betreten oder befahren. Die Mitarbeitenden sind überwiegend zu Fuß unterwegs, die Arbeiten dauern wenige Minuten bis mehrere Stunden. Öffentliche, private und landwirtschaftliche Wege werden zur Erreichung der Flächen genutzt. Beeinträchtigungen sollen dabei so gering wie möglich gehalten werden.
Welche Flurstücke in Königstein, Schneidhain, Mammolshain und Falkenstein betroffen sind findet man auf der Königsteiner Homepage unter den Bekanntmachungen