Königstein im Taunus

Stadtteil Mammolshain

Mammolshain, so vermutet man, ist eine der Rodungssiedlungen, die Anfang des 11. Jahrhunderts entstanden. Auch ihre Geschichte ist eng mit den Grafen von Nürings, den Herren von Münzenberg und den Herren von Bolanden-Falkenstein verbunden, in deren Besitz sich Mammolshain zwischen dem 11. und dem 13. Jahrhundert befand.

Im 14. Jahrhundert kam Mammolshain als Lehen zur Vogtei Schwalbach, bis 1539 Ludwig von Stolberg vor dem Reichskammergericht die Rechte an den Dörfern Mammolshain und Schwalbach erstritt. Mammolshain erhielt einen Schultheiß und Ortsrecht. 1581 – nach dem Tod Christophs von Stolberg – kam das Reichslehen Königstein an das Fürstentum Mainz.

Die Belagerung der Festung Königstein während der Revolutionskriege im ausgehenden 18. Jahrhundert und die wenig später folgenden Befreiungskriege - Mammolshain war durch den Reichsdeputationshauptschluss 1803 inzwischen nassauisch geworden – blieben auch für Mammolshain nicht ohne Folgen: Plünderungen und Seuchen suchten die 30 dort lebenden Familien immer wieder heim. 1866 kam das Herzogtum Nassau – und mit ihm Mammolshain – an Preußen.

In einem Atemzug mit Mammolshain wird häufig das Kronthal zitiert, das am Fuße des Örtchens gelegen, einem Mineralwasser seinen Namen gibt. Bekannt geworden ist Mammolshain aber auch als Heilstätte für lungenkranke Kinder und wegen seiner Edelkastanienbäume, die – so die Sage – ein Kronberger Ritter von einem Kreuzzug in das Taunusörtchen mitgebracht hat.

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