Königstein im Taunus

Auszüge aus unserem Pädagogisches Konzept

Wir verstehen uns als Einrichtung mit eigenständigem Erziehungs- und Bildungsauftrag, die dem Kind einen familienergänzenden Lebensraum bietet.

Im Kindergarten zu leben und zu lernen bedeutet für uns:

  • auf Bedürfnisse und Fähigkeiten des Kindes einzugehen
  • dem Kind Raum und Zeit zur persönlichen Entfaltung zu geben
  • die Freude am selbständigen Handeln zu erhalten und zu fördern
  • durch Erfahrungen in einer Kindergruppe kommunikationsfähig zu werden
  • erlebnisreiche Bewegungsangebote zu setzen und eine gesunde Ernährungsweise zu vermitteln – Wohlbefinden ist die Grundlage der sozialen, körperlichen und emotional/geistigen Entwicklung jedes Kindes
  • Ko-Konstruktiv zu arbeiten ( Umwelt aktiv = Kind aktiv)
  • das Kind zu befähigen, die praktischen Anforderungen des Alltags zu bewältigen
  • ein vielfältiges Materialangebot zur Verfügung zu stellen, das zu eigenständigen Aktivitäten anregt (z.B. Rollenspiele, Konstruktionsspiele, Bewegungsspiele, gestalterisches Tun)

Jedes Kind ist einer Gruppe zugeordnet, die ihm soziale Einbindung und Sicherheit gibt.

Unser „halboffenes“ Konzept ermöglicht es den Kindern, die ganze Einrichtung zu nutzen. Kinder aus allen Gruppen treffen sich z.B.  in der Turnhalle, im Flur, im Garten und können an Angeboten anderer Gruppen teilnehmen.
So können alle Kinder Kontakte und Beziehungen auch außerhalb der Gruppe aufbauen und ihren Aktionsradius erweitern.
Durch diese Öffnung gibt es deutlich weniger aggressives Verhalten und die Kinder können sich in vielfältigere Spielsituationen einbringen, weiterhin sind die Kinder aktiv an der Gestaltung ihres Bildungsprozesses beteiligt.
Zu bestimmten Zeiten treffen sich alle Kinder im Gruppenverband, um gemeinsam verschiedenste Themen zu erarbeiten, zu singen, zu tanzen, um Geschichten zu lauschen oder zu einer Bewegungsstunde.

Projektarbeit

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Arbeit in gruppenübergreifenden Kleingruppen.

So treffen sich die Kinder ...

    • zu Besuchen in der Bücherei, Feuerwehr, auf dem Markt, Krankenhaus, Bäcker u.s.w
    • am Wackelzahntag ( fester wöchentlicher Projekttag der Vorschulkinder)
    • zum Projekt „ Die Römer im Taunus“ erfahren und erleben wir einiges über die Römer
    • im Schneckenclub, um die Fühler auszustrecken und sicher im Straßenverkehr zu werden
    • in der Abenteuergruppe, die Spannendes ausprobiert und gerne auch handwerkliche Aufgaben im Kindergarten übernimmt
    • in unseren „faustlos“-Gruppen: einem Konzept des Heidelberger Universitäts-klinikum zur Gewaltprävention durch Förderung sozialer und emotiononaler Kompetenzen
    • zum „ Kiss“ – Kindersprachscreening Das Hessische Kindersprachscreening ist ein verfahren zur Überprüfung und Beobachtung des Sprachstandes für Kinder zwischen 4 und 4,5 Jahren und wird derzeit in allen hessischen Kindergärten eingeführt.
    • zum Arbeiten am Portfolio (Bildungs- und Entwicklungsdokumentation)

    Dies sind nur einige  Beispiele aus der vergangenen Zeit und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

    Es entwickelt sich gemeinsam mit den Kindern immer wieder sehr viel Neues und Spannendes.