Königstein im Taunus

Der Königsteiner Herzwanderweg und eine Variante

Der Herzwanderweg „Gehen hält fit“ startete im Naherholungsgebiet Hardtberg, idyllisch gelegen zwischen Königstein im Taunus und seinem Stadtteil Mammolshain. Der Weg ist ein Ableger der von der Irish Heart Foundation entwickelten Wanderwege "Slí na Sláinte", "Weg zur Gesundheit".

Durch dieses idyllische Edelkastaniendorf führt der Königsteiner Herzwanderweg

Unter dem Motto "Gehen hält fit" wurde der Herzwanderweg von der Deutschen Herzstiftung nach Deutschland geholt. Der Königsteiner Herzwanderweg wurde 1998 als zweiter „Gehen-hält-fit-Weg“ Deutschlands eröffnet. Auch wenn das Projekt 2004 eingestellt wurde, ist er heute noch fast durchgehend ausgeschildert.

Der Streckenverlauf führt teils durch Wald, teils durch Siedlungsgebiet (den Stadtteil Mammolshain) und bietet Gelegenheit für "eine kleine sportliche Anstrengung" auf mitunter ambitionierten Passagen. 

In der kalten Jahreszeit könnte man den Eindruck gewinnen, der Weg wäre mehr fürs Herz denn für das Auge - aber wenn die Sonne schön scheint macht es im Winter genausoviel Spaß, wie in den wärmeren Jahreszeiten. 

Für etwas Abwechslung sorgt eine kleine Variante, die vor allem die "letzte Etappe" etwas naturnäher gestaltet und einen Abstecher zum alten Forstgarten beinhaltet. 

Aber hier erstmal das Original:

Steckbrief 

  • Start und Ziel befinden sich am Ende des Hardtbergwegs
  • Rundwanderweg
  • Länge: 3,38 km
  • Gehzeit: ca. 1 Stunde
  • Höhenmeter: 144 m
  • Schwierigkeit: Mittel (es geht hier und da ordentlich bergab und bergauf)
  • Ausrüstung: Festes Schuhwerk (wie immer) von Vorteil, Nordic-Walking-Stöcke können hilfreich sein

Wegbeschreibung

Der Einstieg findet sich am Ende des Hardtbergwegs, bzw. am Anfang des Forstwegs "Ochsenweg". Dort geht es erstmal nach links in Richtung (altem) Hardbergturm. Diesen rechts liegen lassen. An der zweiten Kreuzung rechts auf den Kammer-Weg abbiegen und dem Verlauf folgen - bis zum idyllisch gelegenen Wohngebiet "Am Wacholderberg".


An der Bushaltestelle "Kapuzinerpfad" fehlt ein Hinweis - hier geht es nach links weiter; den "Wacholderberg" entlang bis "Am Kirchberg" - diesen hinabsteigen zur kath. Kirche St. Michel. 

Es sind jetzt ordentlich "Tiefenmeter" gemacht worden. Vor dem nächsten Aufstieg bleibt es zunächst auf einer Ebene während des Durchlaufens der Vorderstraße in Richtung Grundschule. Gerne immer wieder mal umschauen, welch schöne An- und Aussichten sich bieten. 


                       


An der Mammolshainer Grundschule geht es rechts in die Schulstraße. Wer mag geht die Schwalbacher Straße ein Stückchen runter und genießt die fantastische Aussicht auf Frankfurt und die Weite der Rhein-Main-Ebene, die man von Mammolshain an ausgesuchten Pätzchen wie diesem sehr schön betrachten kann.


Die Schulstraße mündet in die Straße "Am Hasensprung" - und der Aufstieg beginnt. Ganz nach oben geht es, vorbei am Sportplatz und vielen netten Häuschen. Der Zugang in den Wald zum Ochsenweg liegt in einer Rechtskurve. Das letzte Stückchen auf dem Ochsenweg führt zurück zum Ausgangspunkt.


Die Variante

Die folgende Variante des Originals macht in der letzten Etappe statt eines Hasensprungs einen kleinen Abstecher zum alten Forstgarten, der gut versteckt zwischen Mammolshain und seiner Kernstadt Königstein gelegen ist.

Der Einstieg in die Variante findet sich "Am Hasensprung" zwischen den Häusern 20 und 18. Hier links  in den Wald abbiegen und gleich wieder rechts auf den Ochsenweg gehen. 

Die nächste Möglichkeit links nehmen und geradeaus. An der nächsten Kreuzung geradeaus und dem Wegverlauf folgen. ZUnächst links halten; sobald die kleinen Stelen zu sehen sind, auf denen die mitunter exotischen Bäume beschrieben werden, geradeaus gehen. Der alte Forstgarten hat sein eigenes Wanderzeichen.


Einmal um die "Gründerhütte" herum und rechts dem Weg folgen. An der nächsten Gabelung wieder rechts und bis zur "Forstgartentafel" gehen. An der Tafel den Weg gegenüber hochsteigen und oben angekommen geht es rechts zum Ausgangspunkt zurück. 


Wenn alles gut gelaufen ist, ist rund eine Stunde vergangen. Vielleicht ein paar Minuten mehr ... oder weniger?

Wir wünschen viel Vergnügen!