Königstein im Taunus

Falkenstein

Falkenstein, vor dem Höhenzug des Taunus am Fuße des Altkönigs gelegen, wird von der Burgruine bekrönt. Seine Geschichte ist eng mit den Geschicken der jeweiligen Burgherren verknüpft. So hieß der Ort bis in das 17. Jahrhundert "Nürings", wie die Gaugrafen, die um das Jahr 1100 hier ihren Sitz hatten. Der heutige Name ist späteren Burgherren geschuldet. Im 13. Jahrhundert waren dies die Herren von Bolanden-Falkenstein, die seit 1252 auch Herren vom benachbarten Königstein waren. Philipp I. von Falkenstein ließ eine neue Burg errichten und nannte sie nach dem Stammsitz der Familie am Donnersberg in der Pfalz „Neu-Falkenstein“. In den folgenden Jahrhunderten hatten mehrere adelige Familien Besitz an der Burg. Heute sind nur noch Mauerreste rund um den charakteristischen Turm erhalten. Doch ein Aufstieg zur Burg lohnt sich allein schon wegen des spektakulären Blicks weit über Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet bis zum Odenwald.

Auch am Fuße des Burgbergs gibt es einiges zu entdecken. Darunter liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser, die ältesten aus dem 17. Jahrhundert wie das Alte Rathaus. Vom Kurwesen und dem Glanz der Kaiserzeit zeugen die Gebäude des heutigen Grand Hotels und der zugehörige Park, den der Erbauer des Frankfurter Palmengartens, Heinrich Siesmayer, anlegte.