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18.6.2021

Einwegkunststoffverbotsverordnung 

Im Rahmen der Umsetzung der EU-Kunststoffrichtlinie hat die Bundesregierung eine Verordnung zum Verbot von Einwegkunststoff-Produkten auf den Weg gebracht, die (Einwegkunststoffverbotsverordnung – EWKVerbotsV).

Entsprechend der EU-Direktive sollen Verbote bestimmter Kunststoffprodukte am 03. Juli 2021 europaweit in Kraft treten. Der Bundestag hat der Verordnung zugestimmt. 

Zudem werden Verordnungsermächtigungen erlassen, um die Einwegkunststoff-Richtlinie der EU umzusetzen.


Einwegplastikrichtlinie (EU)

Richtlinie des europäischen Parlaments und des Rates über die Verringerung der Auswirkungen bestimmter Kunststoffprodukte auf die Umwelt. Das EU-Verbot von 19.12.2018 für Plastiktellern, Trinkhalmen und anderen Wegwerfprodukten aus Kunststoff finden Sie hier.


Einwegkunststoffkennzeichnungsverordnung – EWKKennzV

Die EWKKennzV dient der Umsetzung von Artikel 7 Absatz 1 und 3 der Richtlinie (EU) 2019/904 (Einwegkunststoffrichtlinie).

Verordnung über die Beschaffenheit und Kennzeichnung von bestimmten Einwegkunststoffprodukten. Für bestimmte Produkte aus Einwegkunststoff gilt künftig eine Kennzeichnungspflicht. Der Bundestag billigte dazu eine entsprechende Verordnung, die unter anderem für Getränkebecher, Filterzigaretten, Feuchttücher und Tampons ein einheitliches Logo vorschreibt.

Kennzeichnung der jeweiligen Produktkategorie

Die betroffenen Produkte würden besonders häufig an Stränden und in der Umwelt vorgefunden, erklärte Umweltstaatssekretär Pronold. Deshalb wolle man die Verbraucher für den richtigen Umgang mit Plastikmüll sensibilisieren.

Link im BMU zur Verordnung: EWKKennzV