Königstein im Taunus

Neue Rathaus-Ausstellung: Aus tiefster Not zum blühenden Kurstädtchen

In einer neuen Ausstellung befasst sich das Stadtarchiv Königstein mit spannenden einhundert Jahren Stadtgeschichte: Es geht um die Zeit von 1792 bis 1892.

Am 8. Dezember 1792 bombardierten preußische Truppen die Stadt mit dem Resultat, dass ein Großteil der Stadt abbrannte oder zumindest Beschädigungen erlitt. Ein Jahrhundert später hatte Königstein einen guten Ruf als Kurort erworben. Dies wäre ohne den großen persönlichen Einsatz von Dr. Georg Pingler nicht möglich gewesen. Als er 1892 starb, war die Taunusstadt nicht nur Sommersitz der großherzoglich-luxemburgischen Familie, sondern auch zahlreicher wohlhabender und prominenter Familien aus Frankfurt, die sich in Königstein durch Wohltätigkeit auszeichneten.

Stadtarchivarin Beate Großmann-Hofmann zeigt in ihrer neuen Ausstellung nicht nur die Ereignisse der beiden Eckdaten auf, sie behandelt auch das für die Geschichte Königsteins bedeutsame Jahrhundert „dazwischen“: die jahrzehntelangen Kriegszeiten bis 1815, die Auswirkungen der Revolution von 1848, die Veränderungen des Stadtbildes in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und vieles mehr.

Die Ausstellungseröffnung ist am Dienstag, 10. Januar 2017, um 18.30 Uhr im Rathaus der Stadt Königstein im Burgweg 5. Die Ausstellung wird bis einschließlich 31. Januar zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen sein. Interessierte finden aber auch zu anderen Zeiten Einlass.
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20.12.2016