Königstein im Taunus

Fahrradkontrolle auf dem Schulweg

In der dunklen Jahreszeit passieren häufig Unfälle, weil Radfahrer schlecht sichtbar sind. In den Nacht- und Morgenstunden ist für Radfahrer das Risiko, in einen Unfall verwickelt zu werden bis zu dreimal höher als am Tag.

In der Dämmerung und Dunkelheit nimmt ein Autofahrer nur einen Bruchteil der Dinge wahr, die er bei Tageslicht sieht. Deshalb ist es wichtig, dass Radfahrer durch entsprechende Kleidung gut sichtbar sind.

Notwendig ist auch ein gut ausgerüstetes Fahrrad, um sicher unterwegs zu sein. Eine zuverlässige Beleuchtung sollte für jede Radfahrerin und jeden Radfahrer selbstverständlich sein.

Um Eltern und Schüler zu sensibilisieren, wird das Ordnungsamt Königstein gemeinsam mit dem Regionalen Verkehrsdienst (RVD) am 30.11.2021 eine Fahrrad-Kontrolle am Taunusgymnasium Königstein durchführen.

 

Christian Hauck, Leiter des Ordnungsamt: „Vielen ist gar nicht bewusst, wie schlecht Radfahrer im Dunkeln gesehen werden. Genau darauf wollen wir mit der Aktion aufmerksam machen.

Hier gibt es die Fahrrad-Checkliste für Schülerinnen und Schüler und Eltern:

Eltern sollten das gemeinsam mit ihren Kindern am Rad durchgehen:

 

•             zwei voneinander unabhängige Bremsen (für Kinder möglichst Hand- und Rücktrittbremse)

•             eine Klingel, die nicht zu leise sein sollte

•             eine Lampe (vorne)

•             ein weißer Reflektor (vorne)

•             ein rotes Rücklicht

•             ein roter Reflektor (hinten). Rücklicht und Reflektor können integriert sein. Ein zweiter Reflektor ist ratsam.

•             vier gelbe Speichenreflektoren (Katzenaugen) oder reflektierende weiße Streifen an den Reifen oder in den Speichen

•             rutschfeste und festverschraubte Pedale, die mit je zwei Pedalreflektoren ausgestattet sind

•             Ein Dynamo ist nicht mehr zwingend vorgeschrieben. Es sind auch Lampen mit Akku- oder Batteriebetrieb zugelassen.

 

Hauck: „Ohne diese Ausstattung darf ein Rad nicht im Verkehr gefahren werden. Nur so sind die Kinder sicher unterwegs“