Königstein im Taunus

Sichtbarer Baufortschritt

Bei allen Bauprojekten der Stadt Königstein wird der Baufortschritt inzwischen deutlich sichtbar. Augenfällig sind vor allem die Fortschritte bei zwei großen Bauprojekten:

In Schneidhain entsteht die neue Feuerwehrwache. Es wird ein modernes zweigeschossiges Haus für den Bedarf der ehrenamtlichen Feuerwehrleute, und als „Gerätehaus“ natürlich auch für das erforderliche Gerät, insbesondere zwei Fahrzeughallen. Der Rohbau steht, wächst täglich. Im Inneren gibt es bald moderne Umkleideräume, Schulungsräume, Räume für die Wehrführung - Büro und Archiv - und die Jugendfeuerwehr, eine kleine Küche, eine Werkstatt und dazu Lagerräume. Entworfen haben das die Architekten Thomas Grabowski und Timo Schönborn vom Büro „iX! Architekten“. Es wird auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gesetzt. Architekt Schönborn sagt: „Das Flachdach wird begrünt und eine Photovoltaikanlage installiert. Es kommt eine 16000-Liter-Zisterne unter das Gelände, drinnen wird eine Luft-Wasser-Wärmepumpe eingebaut. Damit sind wir auf der Höhe der Zeit.“

Insgesamt investiert die Stadt Königstein hier rund 2 Millionen Euro.

 

Das Gebäude der Stadtwerke am Kaltenborn nimmt ebenfalls sehr sichtbar Gestalt an. In den Neubau sollen alle10 Mitarbeiter nach Zusammenlegung der technischen Verwaltung aus dem Rathaus und den Mitarbeitern des alten Betriebshofes am Standort Forellenweg 1a ziehen. Der Gebäudetrakt besteht aus einer Fahrzeughalle mit Lagerflächen und Werkstatt, sowie einem Sozialbereich und Büros für die Verwaltung. Gesamtbaukosten sind ca. 3,5 Mio Euro. Die Stadtwerke sind rein gebührenfinanziert mit eigenem Wirtschaftsplan und damit kostenmäßig unabhängig vom städtischen Haushaltsplan. Im Frühjahr kommenden Jahres sollen die Mitarbeiter einziehen können.


Auch am geplanten Kindergarten am Hardtberg gibt es erste Bauarbeiten an der Zufahrtsstraße und die Fläche für das Gebäude ist freigemacht. Die aufwendige Sanierung der Altkönigstraße ist ebenfalls im Zeitplan. Das Projekt, das vermutlich als erstes über die Ziellinie geht, wird wohl der neue Aussichtsturm, der Hardtbergturm, werden. Eventuell schon im August könnten hier Besucher die tolle Aussicht genießen, erläutert der Architekt Wolfgang Ott optimistisch.