Königstein im Taunus

Umweltfreundlicher „Staubsauger“ für die Stadt

Humorvoll nennt Magistratsmitglied Dr. Gerhard Adler das neue städtische Arbeitsgerät: „Unser blaugrüner Elefant ist eingetroffen.“ Es handelt sich um ein High-Tech-Reinigungsgerät, das im Außenbereich saugt, reinigt und desinfiziert. Heinz Alter vom Königsteiner BID-Verein, der sich intensiv kümmert, dass die Innenstadt attraktiver wird, sagt: „Saubere Straßen und Plätze sind die Visitenkarte unserer Kurstadt. Das neue Gerät trägt dazu bei, das Erscheinungsbild weiter zu verbessern.“

Alter hatte das Reinigungsgerät bei einem Frankreichaufenthalt zufällig in Aktion gesehen und brachte die Idee, es für Königstein anzuschaffen, mit.

Oliver Bördner, Chef des Königsteiner Betriebshofs: „Es ist gedacht, den Mitarbeitern die Reinigungs-Arbeit auf öffentlichen Plätzen wesentlich zu erleichtern. Es läuft geführt an einer Deichsel, im Schritttempo elektromotorgetrieben hinterher. Es ist effizienter und wendiger als eine normale Kehrmaschine. Man kommt an Stellen, die sonst sehr schlecht zu erreichen und kaum zu reinigen sind.“

Die Stadt hat 23000 Euro investiert, einen tollen, sehr leisen Müllsauger mit integrierter Sprühpistole gekauft, der mit seinem Rüssel 100-Prozent elektrisch alle Stadtabfälle aufsaugt, Schmutzablagerungen jeglicher Art beseitigen und nach Bedarf auch zur Bekämpfung von Bakterien, Viren oder Pilzbefall desinfizieren kann. Einsetzbar ist es auf Straßen und Plätzen, aber auch bei verdreckten Mülleimern und Parkbänken. Dr. Adler: „Das ist eine sinnvolle und gute Investition, die das Stadtbild nachhaltig verbessern wird. Außerdem ist es umweltschonend.“