Königstein im Taunus

Impfen: Hilfe für Senioren

Unter der städtischen Königsteiner Telefonnummer (06174) 202-888 ist erfolgreich die Königsteiner Impf-Hotline gestartet. Dort gibt es Auskunft und Hilfe für die Gruppe der über 80-Jährigen, die jetzt Impftermine vereinbaren können. Das Sozialamt betreut diese Ruf-Nummer, die montags bis freitags von 9 Uhr bis 12 Uhr geschaltet ist.

Entsprechend einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung wurde zusätzlich eine städtische Telefonnummer extra für Königsteiner*innen geschaltet, die Hilfestellungen beim Beantragen von Impfterminen benötigen. Denn nicht jede*r in Königstein kann eine Impfung zu Hause erhalten, einen Impftermin online vereinbaren oder sich von Angehörigen zum Impfzentrum fahren lassen.

Nach Auskunft der Mitarbeiter im Sozialamt sind die bisher eingegangenen Anrufe auf der städtischen Hotline sehr unterschiedlich. Die Fragen, wer geimpft werden darf, welche Papiere zum Termin mitzubringen sind oder auch wie man zum Impfzentrum gelangt, sind häufig.

Im Moment werden ausschließlich die Gruppe der 80-jährigen geimpft. Das betrifft auch Ehepaare. Sind beide Eheleute über 80 Jahre alt, kann ein gemeinsamer Impftermin vereinbart werden. Hat ein Ehepartner die Altersgrenze noch nicht erreicht, kann er keinen Termin vereinbaren.

Zwischen der Terminvereinbarung und dem eigentlichen Termin gibt es ausreichend Zeit, alles Notwendige zu erledigen. Ein gültiges Ausweispapier sollte vorhanden sein. Ausländische Mitbürgern, bei denen keine Adresse im Pass steht, müssen eine Meldebescheinigung zum Impftermin vorlegen.

Die Vorlage einer Krankenversicherungskarte ist notwendig, bei privat Krankenversicherten muss der Name der Versicherung angegeben werden.

Nach Vergabe des Impftermins erhält der/die Impfberechtige eine Bestätigung des Impftermins per Post.  

Bisher gab es 9 Anrufer, die die Impfhotline des Rathauses nutzen, wobei es erfreulich ist und festgestellt wurde, dass viele Senioren*innen selbst gut informiert sind oder auch über Angehörige informiert wurden und versorgt sind.

Die Anrufer selbst wollten zusätzlich noch Informationen zum Impfen zu Hause und ob die Möglichkeit besteht, dass Ehepaare gemeinsam geimpft werden können.

 

Foto: Sabine van Erp auf Pixabay