Königstein im Taunus

Verkehrssituation am neuen Kindergarten

Prüfung der Varianten

Das Großprojekt der neuen Kindertagesstätte Wirbelwind am Hardtberg nimmt sichtbar Gestalt an. Nicht nur, dass hier bald die ersten Erdarbeiten beginnen werden, auch die Detailplanung wird immer genauer.

In der vergangenen Stadtverordnetenversammlung erläuterte Bürgermeister Leonhard Helm die neusten Überlegungen, die vor allem die Gestaltung der Parkplätze und den Hol- und Bring-Verkehrs besonders betrachten. Bürgermeister Helm: „Oberstes Gebot beim Holen und Bringen ist die Rücksichtnahme auf die Kinder und deren Sicherheit. Das kommt an erster Stelle.“

Den städtischen Planern ist sehr bewusst, dass es ohne genügend Parkplätze für Eltern und Mitarbeiter zu den üblichen Hol- und Bringzeiten zu Schwierigkeiten kommen kann. Fachbereichsleiter Stefan Boullion: „Wir arbeiten gerade am Entwurf der Architekten, der bislang, wie im Bauantrag geschrieben steht, 15 Stellplätze vor der Kita mit Zufahrt und Zuwegen vorsieht. Dazu kämen sechs Stellplätze auf der Straße.“

Laut Boullion besteht die Schwierigkeit für das Parken vor allem in der Hanglage des Kindergartens. Er sagt: „Es gibt verschiedene Planungsvarianten, die zur Zeit geprüft werden.“ Der Favorit der Stadtverwaltung ist eine Variante bei der die Durchfahrt als Schleife gestaltet ist, an der die Parkplätze nicht gegenüber in Senkrechtaufstellung, sondern schräg positioniert werden. Das vereinfache die Zu- und Abfahrt und das Ein und Ausparken, verringere so die Unfallgefahr und biete sogar mehr Stellfläche. Die Mitarbeiterparkplätze und die Zuwege sind dabei deutlich von den allgemeinen Parkplätzen abgetrennt.

Bürgermeister Helm: „Technisch perfekt wäre ein kleines Parkdeck, doch das ist durch Stützmauern und Rampen nicht besonders schön, und es verursacht erhebliche Mehrkosten.“