Königstein im Taunus

„Einweihung Vogeluhr Falkenstein“ - Einladung zum Pressetermin

Die Stadt Königstein im Taunus lädt zu einem Pressetermin an den Friedhof Falkenstein (Ecke „Arbeiterweg“/Straße Am Bergschlag). Anlass hierfür ist die Einweihung einer Vogeluhr, die nach einer Idee der Keltergemeinschaft „Rue de la Fussehl“ Falkenstein gemeinschaftlich mit der Stadtverwaltung Königstein im Taunus nun baulich und inhaltlich realisiert wurde.

„Einweihung Vogeluhr Falkenstein“ am Samstag, den 17. Oktober 2020, um 11.00 Uhr

Allgemeine Definition:

Als Vogeluhr wird die ungefähre zeitliche Abfolge von Vogelstimmen verschiedener Arten bezeichnet, mit der anhand des jeweiligen Gesangs oder Rufes eine grobe Schätzung der Uhrzeit möglich ist. Die Vogeluhr basiert darauf, dass unterschiedliche heimische Vogelarten zu verschiedenen Zeitpunkten in den frühen Morgenstunden mit dem Gesang beginnen. Diese Zeiten und Vogelarten sind anschaulich auf einer Tafel aufgezeichnet.

Historie:

In den 70er- und 80er-Jahren existierte bereits am Arbeiterweg etwa 1 Kilometer östlich der Falkensteiner Bebauung mitten im Wald eine handwerklich gefertigte ca. 4 m hohe Vogeluhr des Forstamtes, die sich großer Beliebtheit bei Bürgern und Spaziergängern erfreute. Diese verschwand vor gut 30 Jahren, ob aus irreparabler Baufälligkeit oder Vandalismus ist heute nicht mehr in Erfahrung zu bringen. „Die Vogeluhr“ war jedenfalls ein feststehender und bekannter Begriff in und um Falkenstein, wenn es beispielsweise sonntags hieß „Wir gehen mal in Richtung Vogeluhr spazieren“ oder „kurz hinter der Vogeluhr wachsen besonders schöne Himbeeren“.

Vorhaben:

Die Keltergemeinschaft „Rue de la Fussehl“ Falkenstein, die aus 6 Personen besteht, kam auf die Idee diese einst so beliebte Vogeluhr wieder aufzubauen und trat mit diesem Vorhaben an die Stadtverwaltung Königstein heran. Hier fand sie in Gerd Böhmig, Fachdienstleiter Grünplanung und Umwelt, einen begeisterten Unterstützer, der sich gemeinsam mit Erstem Stadtrat Jörg Pöschl (CDU), der Mitglied der Keltergemeinschaft ist, an die Umsetzung des Vorschlages machte.

Hobby-Ornithologe Peter Tandler, ebenfalls Mitglied in der Keltergemeinschaft, suchte die hier anzutreffenden heimischen Singvögel und deren „Gesangs- und Aufwachzeiten“ heraus, um die anzubringende Schautafel denn auch möglichst realistisch zu „bestücken“. Der Betriebshof der Stadt erklärte sich bereit, die Fundamentarbeiten für den schönen Holzrahmen zu setzen, der die große Tafel einfassen wird.

Als Standort, darüber waren sich Kelterer und Stadt einig, sollte nicht mehr der frühere mitten im Wald dienen, sondern ein besser einsehbarer und sichtbarer Platz gefunden werden. So fiel die gemeinschaftliche Wahl denn sehr schnell auf den „Einstieg“ in den Arbeiterweg direkt am Falkensteiner Friedhof, wo denn bereits vom Heimatverein Falkenstein zwei schöne Sitzbänke existieren und auch ein Informationsportal des Naturparks Taunus im Hinblick auf den Heilklimapark steht.

So kehrt nach ca. 30 Jahren mit der Vogeluhr nun ein ehemaliges „gutes altes Stück Falkenstein“ zurück.