Königstein im Taunus

Winterlinde vor dem Rathaus

Schwerstarbeit für die drei Königsteiner Baumpfleger Manfred Pauly, Frank Hanisch und Ruben Winkler. Die Mitarbeiter des städtischen Betriebshofs pflanzten jetzt die neue Rathauslinde. Der Baum hat einen Stammumfang von 40 Zentimetern, ist schon 5,5 Meter hoch und 2, 5 Meter breit. Mehr hätte der schwere Radlader des Betriebshofes auch nicht geschafft.

Die städtische Umweltbeauftragte und Biologin Birte Sterf: „Es ist eine Winterlinde, genauer gesagt: Tilia cordata. Es wurde ein sogenannter Solitärbaum mit extra breitem Stand ausgesucht, damit die Rathauslinde als erwachsener Baum ein richtig stattlicher Baum wird.“

Winterlinden können eine Wuchshöhe bis zu 40 Metern erreichen und bis zu 1000 Jahre alt werden. Linden sind relativ robust, deshalb wurden sie schon in früheren Zeiten als Dorflinden gerne gepflanzt.“

Gabriele Terhorst, Dezernentin für Grünpflege: „Die Stadt Königstein hat sich für diesen Baum entschieden, weil er zu den Sorten mit Zukunft gehört. Diese Linde kommt mit der Klimaerwärmung besser zurecht, als zum Beispiel die Buchen.“

Die alte Blutbuche, die an diesem Platz stand, musste leider gefällt werden, da sie von holzzerstörenden Pilzen befallen war.