Königstein im Taunus

Neujahrskonzert der Extraklasse: Sinfonieorchester Rhein-Main zu Gast im HdB

Das Sinfonieorchester Rhein-Main beginnt das neue Jahr mit einem musikalischen Feuerwerk im Königsteiner Haus der Begegnung.

Händels Wassermusik eröffnet festlich das Neujahrs-Programm des Sinfonieorchesters Rhein-Main. Die Ankunft der Königin von Saba füllt den großen Saal im HdB mit barockem Glanz. In Vivaldis Konzert für zwei Violinen hören Besucher die jungen Solistinnen Christina Denz und Fenja Böer. Schwungvolle Werke von Ponchielli und dem Operettenkönig Franz von Suppé leiten über zu Strauß. Zur Aufführung kommen auch der Radetzky-Marsch, die Fledermaus-Ouvertüre und der Donauwalzer. Werke von Johann Strauß Vater und Sohn, die vom alljährlichen Neujahrs-Konzert der Wiener Philharmoniker aus dem Fernsehen bekannt sind und die in diesem Programm nicht fehlen dürfen. Das Programm unter der Leitung von Dirigent Christian Ferel, unter dem Namen „Prost Johann Strauß“ ist am Freitag, 3. Januar 2020, ab 19:00 Uhr im Haus der Begegnung Königstein, Bischof-Kaller-Straße 3. Das Haus öffnet ab 18:00 Uhr, Saal-Einlass ist um 18:30 Uhr. Karten gibt es in der Kur- und Stadtinformation Königstein, Hauptstraße 13a, und an der Abendkasse.

Das Sinfonieorchester Rhein-Main besteht seit 2015. Es ging aus dem Sinfonieorchester Ingelheim hervor, das im Jahre 1981 gegründet wurde. Das Ensemble erarbeitet in der Regel jährlich mehrere  Konzertprogramme mit sinfonischen Werken aller Stilrichtungen, die in Ingelheim, Mainz, Wiesbaden, Bingen, Bad Kreuznach und anderen Orten der Region aufgeführt werden. Spaß und Begeisterung beim Musizieren prägen die Probenarbeit ebenso wie das Streben nach der bestmöglichen erreichbaren Qualität. Dabei verbindet Dirigent Christian Ferel den musikalischen Anspruch eines Profiorchesters als Klangideal mit den musikalischen Fähigkeiten im Orchester.

Christian Ferel ist als Dirigent und Geiger tätig. Konzertreisen führten ihn in zahlreiche Länder weltweit, darunter neben Europa auch USA, Südamerika und Asien. 2009 rief er an der Universität Mainz die Orchesterakademie mit ins Leben, deren Orchesterklasse und Violinklasse er bis 2013 leitete. Ihm liegt besonders die Vermittlung der orchesterspezifischen Anforderungen über das reine Instrumentalspiel hinaus am Herzen. Er ist als Geiger Mitglied der Philharmonie Merck Darmstadt und des Bachensemble Wiesbaden.  Christian Ferel wirkt regelmäßig bei Projekten des hr Sinfonie-Orchesters Frankfurt, der Bamberger Symphoniker und auch mehrfach der Berliner Philharmoniker mit. Er erhielt seine geigerische Ausbildung bei Anette Behr-König und Alfred Breith. Dirigierstudien bei Domkapellmeister Hans Bernhard, Prof. Daus (Mainz), Prof. Luig (Köln) und Sylvain Cambreling (Mainz) rundeten seine Ausbildung ab. Seit 2013 leitet er das Sinfonieorchester Rhein-Main.