Königstein im Taunus

Fahrradtour zum Stadtradeln-Auftakt

Radfahren ist in aller Munde und erfreut sich stets wachsender Beliebtheit. Nach dem Siegeszug des E-Bikes, macht das Radeln im hügeligen Königstein oder im Taunus auch für "Normal-Radler" wieder Spaß.

Aber auch in der weiten Ebene des Rhein-Main-Gebiets finden sich Radstrecken, die Freude machen, sich ihren Weg durch überraschend viel Natur und ruhige urbane Randgebiete bahnen und nur selten nervigen Straßenverkehr touchieren.

Zu einer Tour auf einer solchen ansprechenden aber anspruchsvollen Strecke rund um Königstein lädt die Kur- und Stadtinformation am kommenden Sonntag, 1. September, herzlich ein. Im weiten Bogen führt die etwa 35 km lange Rundtour über Mammolshain auf die Safari-Route, vorbei an Schwalbach nach Eschborn, dort auf der Regional-Park-Rundroute über Steinbach nach Stierstadt, weiter auf dem Mühlenwanderweg zur Hohemark und von dort entlang des Taunushangs wieder zurück nach Königstein.

Die Strecke ist überwiegend angenehm zu radeln und führt an manch kleiner Sehenswürdigkeit vorbei. Lediglich am Anfang geht es etwas bergab und in Richtung Hohemark etwas bergan. Mit dem E-Bike oder für geübte geübten Analog-Radler kein Problem. Zudem gibt es unterwegs Abkürzungsmöglichkeiten, die gleichwohl mit gefälliger Wegführung erfreuen. Alles in allem sollen Spaß und Genuss im Vordergrund stehen. Die Radtour wird geleitet von Christian Bandy aus der Kur- und Stadtinformation auf einem analogen Rad. Mitmachen kann jeder, der ein eigenes Fahrrad oder ein E-Bike hat oder sich eines mietet. Die Versorgung mit Speis und Trank obliegt der Eigenverantwortung.

 Radeln mit dem Stadtradel-Star

Mitmachen wird auch der frisch ernannte Stadtradel-Star Vivien Kim Hohberger stellt sich der Herausforderung drei Wochen lang auf das Auto zu verzichten. Noch vor einigen Jahren lebte sie in Seoul und ist dort aufgrund des Verkehrs und der hohen Feinstaubbelastung nur selten Rad gefahren. Umso mehr freut sie sich über die Möglichkeit, im schönen Taunus ihre Wege ausschließlich mit dem Rad zurückzulegen und somit ihrer Umwelt und ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun. Im Stadtradeln-Blog wird sie während der Kampagne regelmäßig von ihren Erlebnissen und Erfahrungen berichten.
Ausschlaggebend für die Idee der geführten Radtour ist die Teilnahme Königsteins am Stadtradeln, der Kampagne des Klima-Bündnis für Klimaschutz, mehr Radförderung und Lebensqualität. Gestadtradelt wird vom 1. bis zum 21. September. Wer Lust hat, kann sich für Königstein registrieren lassen und der Stadt seine erradelten Kilometer zu Gute schreiben - vorausgesetzt er wohnt oder arbeitet in Königstein, gehört einem Königsteiner Verein an oder geht hier zur Schule. Mehr dazu unter: www.stadtradeln.de.

E-Bike vergünstigt mieten

Wer kein eigenes E-Bike hat, dem bietet sich die Möglichkeit, eines zu vergünstigten Konditionen zu mieten: Der Fahrradvermieter und Kooperationspartner der Stadt Königstein, Pedelity, unterstützt die Kampagne und stellt jedem, der sich am Stadtradeln für Königstein angemeldet hat, für den Auftakttag ein E-Bike für nur 20 Euro zur Verfügung. Solange der Vorrat reicht. Die Räder werden ohne Aufpreis zum Treffpunkt geliefert und können dort abgeholt und dann bis 18.00 Uhr zum Kilometersammeln genutzt werden. Interessierte melden sich bitte bis Freitag, 30. August, 12.00 Uhr, unter (0800) 333 7 555. Treffpunkt für das große Radeln ist am Haus der Begegnung. Ab 10.00 Uhr kann man sich dort über das Stadtradeln informieren, Möglichkeiten zum Radeln im Taunus oder im Rhein-Main-Gebiet kennenlernen und sich das vorab bestellte E-Bike von Pedelity abholen.
Auch darf vor Ort der adäquate Ansprechpartner für das Thema Sicherheit im Straßenverkehr begrüßt werden: die Verkehrswacht. Der Regionalverband Obertaunus hat Tipps für das Radeln im Allgemeinen oder „das Überleben im Straßenverkehr“ im Gepäck und bietet einen Fahrradcheck hinsichtlich der Verkehrssicherheit an.

Bildunterschrift:
Fans des Stadtradelns (v.l.): Erster Stadtrat Jörg Pöschl, „Stadtradel-Star“ Vivien Kim Hohberger, Christian Bandy von der Kur- und Stadtinformation und Stadtverordnetenvorsteher Alexander von Bethmann.