Königstein im Taunus

Neue Schülerbetreuung in Schneidhain eingeweiht

Als die Schülerbetreuung in Schneidhain zusammen mit der Grundschule neu gebaut wurde – Fertigstellung war im Jahr 2008 – hatte Landrat Ulrich Krebs einen sportlichen Einsatz: „In Büro-Schuhen bin ich damals eine Runde um den Sportplatz gelaufen, um Spenden zu sammeln“, erinnerte er sich bei der Einweihung der neuen Betreuungsräumlichkeiten im Untergeschoss der Heinrich-Dorn-Halle am Montag dieser Woche.

Zu jener Zeit sei noch von vielen bezweifelt worden, ob eine Betreuung überhaupt notwendig sei, doch die Plätze seien dann sehr schnell ausgebucht gewesen. Und so sei seitens der Schule immer wieder der Wunsch an Stadt und Kreis herangetragen worden, zusätzliche Räumlichkeiten für die Betreuung zu schaffen. Als dann die Heinrich-Dorn-Halle 2015 saniert wurde, bot sich die Gelegenheit. Einen besseren Standort – direkt an der Schule – ließe sich kaum denken. Und so wurde im Untergeschoss der Halle ans Werk gegangen.

Es entstand ein 67 Quadratmeter umfassende Gruppenraum mit Küchenzeile, der bis zu 25 Kinder aufnehmen kann. WCs für Mädchen und Jungs weisen jeweils circa neun Quadratmeter auf. Daneben sorgt ein mit 49 Quadratmeter großzügig bemessener Flurbereich für Entzerrung und entsprechende Einsatzmöglichkeiten. Die Stadt Königstein stellte die Räumlichkeiten und finanzierte den Umbau, der Hochtaunuskreis, respektive die ausgegründete Gesellschaft KiT GmbH (Kinderbetreuung im Taunus), wird die Betreuung betreiben.

Bürgermeister Leonhard Helm bedankte sich beim Hochtaunuskreis für die unkomplizierte, gute Zusammenarbeit. Dankesworte gingen aber auch an die Architekten und die beteiligten Kollegen aus der Verwaltung.

Bildunterschrift:
Beobachtet von Mitarbeitern der Betreuung und des Kreises schnitten (von rechts) Bürgermeister Leonhard Helm, Landrat Ulrich Krebs, Schneidhains Ortsvorsteherin Nicole Höltermann und Stadtverordnetenvorsteher Alexander von Bethmann ein improvisiertes Band vor dem Haupteingang der neuen Schülerbetreuung durch. Foto: Stadt Königstein