Königstein im Taunus

15.9.2021

Hochtaunuskreises

Aktionswoche #HierWirdGeimpft

Auf der Website www.hierwirdgeimpft.de können Informationen zu Impfaktionen auf einer Deutschlandkarte eingesehen werden und nützliche Informationen abgerufen werden. In der Zeit vom 13. bis zum 19. September setzt das Kreisimpfzentrum in Bad Homburg das mobile Impfen fort und bietet eine Impfung mit den Impfstoffen Biontech oder Johnson&Johnson, der nur eine einmalige Impfung benötigt, an.

Die Impfaktionen sind für alle Bürgerinnen und Bürger frei zugänglich und finden statt am:

  • 16. September Schmitten DGH Arnoldshain 16.00 - 19.00 Uhr
  • 19. September in Königsteins Fußgängerzone im i-Punkt von 13.00 - 18.00 Uhr
  • 19. September Kultur- und Tagungszentrum Forum Friedrichsdorf (Dreieichstraße 22, 61381 Friedrichsdorf), 16.00 - 19.00 Uhr

Außerhalb der Aktionswoche finden weitere folgende Impfaktionen statt:

  • 11. September Wehrheim Bürgerhaus 10 bis 16.00 Uhr
  • 23. September Saalburg 10 – 16 Uhr / Impflinge zahlen an diesem Tag keinen Eintritt
  • 25. September Usingen, Bürgerhaus Eschbach 10 – 16.00 Uhr
  • 26. September Hessenpark 10 – 16.00 Uhr

Wer sich impfen lassen möchte, sollte ein Ausweisdokument und, sofern vorhanden, einen Impfpass mitbringen. Darüber hinaus können sich Impfwillige im Impfzentrum Bad Homburg noch bis Ende September 2021 das terminfreie Impfangebot in Anspruch nehmen.

Der Hochtaunuskreis wird rechtzeitig über weitere Impfangebote separat informieren und alle anstehenden Termine in der Presse, auf der Internetseite des Landkreises und über die Hochtaunuskreis-App veröffentlichen.

Zum Hintergrund

Mittlerweile sind mehr als die Hälfte der Deutschen vollständig gegen COVID-19 geimpft. Im Kampf gegen das Coronavirus und die Virusvarianten ist es essenziell, dass sich möglichst viele Menschen impfen lassen. Die Corona-Schutzimpfung bietet wirksamen Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus und insbesondere vor schweren Krankheitsverläufen. Sie unterstützt das Immunsystem dabei, den Erreger zu bekämpfen, und ist der sicherste Weg, um einen Schutz vor dem Virus aufzubauen. Die Impfung ist neben den AHA-Regeln (Abstand halten, die Hygieneregeln beachten, im Alltag Maske tragen) der wichtigste Baustein zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Aufgrund der derzeit sinkenden Nachfrage nach Impfungen in Impfzentren und Arztpraxen gilt es, die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland mit möglichst niedrigschwelligen Angeboten zur Corona-Schutzimpfung zu motivieren.

An dieser Stelle gilt ein herzlicher Dank an alle, die im Rahmen der Aktionswoche #HierWirdGeimpft pragmatisch und einfach Impfungen anbieten und ihren Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie leisten!


1.9.2021

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Hessen beginnt Auffrischimpfungen

Gesundheitsminister Kai Klose: „Vorsorgliches Angebot, um vulnerable Gruppen weiterhin zu schützen und Pandemie einzudämmen.“

Entsprechend des Beschlusses der Gesundheitsministerkonferenz beginnen in Hessen Auffrischimpfungen in den stationären Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sowie für Höchstbetagte, also Menschen, die älter als 80 Jahre sind. Pflegebedürftige und Seniorinnen und Senioren über 80 Jahre, die zuhause leben, können sich bezüglich einer Auffrischimpfung an ihre Hausärztinnen und Hausärzte wenden. Darüber hinaus kann die Auffrischimpfung auch in den Impfzentren verabreicht werden.

Optimaler Impfschutz für besonders vulnerable Personengruppen 

Zwischen dem Abschluss einer Impfserie und der Auffrischimpfung sollen mindestens sechs Monate liegen. Die Auffrischimpfung wird unabhängig vom bisherigen Impfstoff immer mit Biontech oder Moderna erfolgen. Wichtig zu wissen ist, dass die Auffrischung nicht zu einem Stichtag, sondern in den auf die sechs Monate folgenden Wochen stattfinden kann. Der Impfschutz geht keineswegs von einem auf den anderen Tag plötzlich verloren, sondern bildet sich individuell sehr unterschiedlich graduell zurück.

Auch Menschen mit einer angeborenen oder erworbenen Immunschwäche oder solche, die sich in einer immunsuppressiven Therapie befinden, sowie alle, die ausschließlich Vektor-Impfstoffe von AstraZeneca bzw. die Einmalimpfung von Johnson & Johnson erhalten haben, können – unabhängig von ihrem Alter – die Auffrischimpfung erhalten.

Die angepassten Aufklärungsbögen für die Auffrischungsimpfungen liegen bereits vor und können auch auf der Webseite des RKI eingesehen werden.


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28.7.2021

Hessische Landesregierung

Flächendeckende und bürgernahe Impfangebote

Ab 2. August werden Sofortimpfungen in 28 Impfzentren angeboten. Um Unentschlossene für die Immunisierung zu motivieren, gibt es die Sofortimpfung für alle Hessinnen und Hessen in jedem Impfzentrum. Innenminister Peter Beuth: "Wir haben endlich genug Impfstoff, sodass keine Registrierung mehr nötig ist.“ 

Nach Absprache mit den Landkreisen und kreisfreien Städten wird das Registrierungs- und Terminierungsverfahren für die Schutzimpfung in den 28 hessischen Impfzentren im Laufe des 1. August 2021 eingestellt. Bereits zugewiesene Termine behalten aber ihre Gültigkeit. 

Ab dem 2. August können alle Hessinnen und Hessen das Impfzentrum ihrer Wahl besuchen, um sich gegen das Corona-Virus zu schützen. Das Wohnortprinzip gilt dann nicht mehr.

Außer einem Ausweisdokument wie Personalausweis oder der Krankenkassenkarte und – falls vorhanden – dem gelben Impfpass müssen interessierte Bürgerinnen und Bürger nichts darüber hinaus mitbringen. Die wichtigen Zweitimpfungen gibt es dann ebenfalls in dem gewählten Impfzentrum.

Weil die Schutzimpfungen in Hessen inzwischen weit vorangeschritten sind und die Regelversorgung durch Arztpraxen und Betriebsärztinnen und -ärzte übernimmt, können die 28 Impfzentren spätestens am 30. September 2021 schließen.

Zugleich wird auch der Öffentliche Gesundheitsdienst stärker einbezogen. Die Hessische Impfstrategie zum Schutz der Bevölkerung vor dem Corona-Virus wird dann von diesen zwei stabilen Säulen Ärzteschaft und Öffentlicher Gesundheitsdienst getragen.

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23.6.2021

Hochtaunuskreis

Digitaler Impfnachweis - Ausgabe der QR-Codes im Impfzentrum

Seit Mittwoch, 23. Juni 2021, kann jede geimpfte Person den notwendigen ausgedruckten QR-Code für den digitalen Impfnachweis erhalten – und zwar direkt nach der Impfung im Impfzentrum in Bad Homburg. 

Mit dem digitalen Impfzertifikat kann man seinen Nachweis über die erfolgte Corona-Schutzimpfung immer im Handy dabeihaben und muss keine gedruckten Dokumente oder den Original-Impfpass mit sich führen. Wichtig zu wissen ist, dass aber auch der gelbe Impfpass weiterhin uneingeschränkt gültig ist und auch darüber eine Impfung nachgewiesen werden kann.

Personen, die bis zum Stichtag, 22. Juni, im Impfzentrum Bad Homburg – oder auch in einem anderen Impfzentrum in Hessen – geimpft wurden oder werden, erhalten den QR-Code in den kommenden Wochen unaufgefordert vom Land Hessen per Post zugesandt.

Nach Erhalt des QR Codes kann mit der CovPass-App oder der Corona-Warn-App der digitale Impfnachweis erstellt werden. Alle Infos sind zu finden unter:  https://digitaler-impfnachweis-app.de

„Wir bitten bereits vollständig geimpfte Personen, die die Ausstellung eines digitalen Impfnachweises wünschen, nicht in unseren Impfzentren vorstellig zu werden, sondern die postalische Zusendung abzuwarten oder andere Möglichkeiten, wie beispielsweise in Apotheken, zum Erhalt des digitalen Impfnachweises zu nutzen,“ appelliert Christian Stein, organisatorischer Leiter des Impfzentrums Bad Homburg. 

Das Impfzentrum Bad Homburg stellt nur QR-Codes für die Impfungen aus, die im Impfzentrum Hochtaunuskreis erfolgt sind.

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19.7.2021

Hessische Staatskanzlei

Aufruf zum Impfen

Ministerpräsident Volker Bouffier und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir zu den Beschlüssen des Corona-Kabinetts: „Wir rufen alle auf, sich impfen zu lassen und sich vor, während und besonders nach dem Urlaub regelmäßig zu testen.“

Anders als im Sommer 2020 stünden Hessen nun mit den Testmöglichkeiten und dem Impfangebot zwei entscheidende Instrumente zur Verfügung, um der Pandemie zu begegnen. „Auch wenn die Inzidenzen teilweise steigen, bleibt die Zahl schwerer Erkrankungen bisher weiterhin niedrig. Eine Erklärung dafür ist auch die hohe Impfquote. Diejenigen, die momentan noch überlegen, ob sie sich impfen lassen sollen, bitte ich, es zu tun. Sie schützen damit nicht nur sich bestmöglich, sondern auch ihre Mitmenschen“, so Bouffier.


23.6.2021

Hochtaunuskreis

Impfdosen extra für den Hochtaunuskreis

Sonderimpftag am Samstag, 26. Juni 2021, im Impfzentrum Bad Homburg für alle Bürgerinnen und Bürger. Das Land Hessen hat dem Impfzentrum kurzfristig eine Sonderzuteilung von 1.000 Impfdosen AstraZeneca zur Verfügung gestellt, die am kommenden Samstag von 10.00 - 18.00 Uhr verimpft werden.

Es stehen ca. 800 Impfdosen an diesem Tag als Sonderkontingent zur Verfügung. Diese setzten sich aus den übrig gebliebenen Impfdosen der Sonderimpfung von Montag und dem Kontingent von 500 weiteren Imfpdosen zusammen.

  • Im Rahmen der Sonderaktion wird ausschließlich AstraZeneca verimpft, andere Impfstoffe stehen nicht zur Verfügung.
  • Die Impfvergabe ist komplett offen gestaltet, dies bedeutet, es gibt keine fixen Termine. 
  • Der Landkreis bittet darum, dass sich nur Impfwillige vor Ort anmelden, die sich explizit mit AstraZeneca impfen lassen möchten. Die entsprechende Zweitimpfung wird im September stattfinden.

Das Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) kann hier heruntergeladen werden. Dies verkürzt den Ablauf vor Ort, wenn diese gleich zur Impfung mitgebracht wird.

Bedingungen für die Teilnahme

      1. Es werden nur Personen zugelassen, die älter als 18 Jahre sind und
      2. im Hochtaunuskreis ihren Arbeits- oder Wohnsitz haben. Für die Impfung ist der Personalausweis oder eine Bestätigung vom Einwohnermeldeamt zum Nachweis der Berechtigung mitzubringen.
      3. In den letzten 2 Wochen darf keine weitere Impfung stattgefunden haben.
      4. Eine Covid-19-Erkankung muss sechs Monate zurückliegen.
      5. Es darf keine Schwangerschaft oder Stillzeit vorliegen.
      6. Die Zweitimpfung wird nach derzeitigem Stand nach 12 Wochen mit dem Impfstoff von AstraZeneca (Vaxzevria®) stattfinden.

17.5.2021

Hessische Landesregierung

Impf-Registrierung für alle Bürgerinnen und Bürger soll ab Juni möglich sein

Die Hessische Landesregierung hat eine weitere Ausweitung der Impfkampagne beschlossen. Weiterhin hängt der Impffortschritt in Hessen maßgeblich vom zur Verfügung stehenden Impfstoff ab.

Die Bundesregierung hat angekündigt, dass aufgrund des bisherigen Impffortschritts vor allem in den Priorisierungsgruppen 1 und 2 bundesweit ab voraussichtlich Juni 2021 die Priorisierung bestimmter Personengruppen nach der Corona-Impfverordnung entfallen. 

Von da an sollen sich auch in Hessen alle Bürgerinnen und Bürger für einen persönlichen Impftermin registrieren können. Bei der Terminvergabe werden allerdings zunächst noch die priorisiert zu behandelnden Personengruppen bevorzugt Termine zugewiesen bekommen. Mehr dazu.


5.5.2021

Hessische Landesregierung

Welche Erleichterungen gibt es für geimpfte Personen? Ein Überblick.

Menschen, die vollständigen Impfschutz haben, können bestimmte Erleichterungen in Anspruch nehmen. In Hessen wurden zur Steuerung von Erleichterungen und Ausnahmen von Schutzmaßnahmen entsprechend der Verordnung Regelungen für Genesene ergänzt.

Wer gilt als vollständig geimpft?

    • Ein vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn seit der Gabe der letzten Impfdosis, die nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut für ein vollständiges Impfschema erforderlich ist, mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff mehr als 14 Tage vergangen sind (§ 1b Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung).
    • Es ist nicht immer eine Zweitimpfung erforderlich. Wie viele Impfdosen erforderlich sind, hängt zum einen vom Impfstoff ab und davon, ob bereits eine Infektion durchgemacht und dadurch eine Immunität aufgebaut wurde, die nach der Empfehlung der STIKO nach 6 Monaten mit einer einzigen Impfung aufgefrischt wird.

    Gilt dasselbe für genesene Personen?

      • Ja, nach einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, die mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegt, gelten dieselben Erleichterungen.

    Welche Erleichterungen kann ich als vollständig geimpfte oder genesene Person in Anspruch nehmen?

      • Die Kontaktbeschränkungen und Personenbegrenzungen gelten nicht für eine Zusammenkunft, an der ausschließlich geimpfte Personen oder genesene Personen teilnehmen.
      • Das gilt auch für die Empfehlung der CoKoBeV bzw. die Regelung der Bundesnotbremse für private Zusammenkünfte.
      • Bei einer Zusammenkunft, an der andere als geimpfte oder genesene Personen teilnehmen, gelten geimpfte Personen und genesene Personen nicht als weitere Person.
      • Die Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und 5 Uhr in Landkreisen und kreisfreien Städte, die unter die Bundesnotbremse fallen, gilt nicht für geimpfte Personen und genesene Personen.
      • Die Beschränkung im Sport gelten nicht für geimpfte Personen und genesene Personen.
      • Wenn ein Negativnachweis beim Zutritt von Einrichtungen oder im Sportbereich gefordert wird, dann gilt dies nicht Geimpfte und Genesene.
      • Ausnahmen von der Testpflicht für den Präsenzunterricht an den Schulen und für Personal in Gesundheitseinrichtungen.
      • Ausnahmen von der Maskenpflicht bei Besuchen in Alten- und Pflegeheimen im Zimmer der besuchten Person.
      • Ausnahmen von der Einreisequarantäne und der Haushaltsquarantäne nach der Corona-Quarantäneverordnung.

    Gibt es eine Einschätzung des Robert Koch-Instituts?

    Das RKI hat dazu inzwischen eine Stellungnahme veröffentlicht (Ziff. 3.2.2, Bullet-Point 7)

    Auch hier findet sich eine weitere Einschätzung der Behörde zum Thema Regelungen für vollständig Geimpfte (gehe zu: Wirksamkeit und Sicherheit, Stand: 15.4.2021, Frage Nr. 10).


      23.4.2021

      Hessische Staatskanzlei

      Faktenblatt Impfen

      Hessen öffnet die dritte Priorisierungsgruppe entsprechend der Impfverordnung des Bundes. Dazu zählen beispielsweise die Beschäftigten des Einzelhandels sowie des Brand- und Katastrophenschutzes und der Kinder- und Jugendhilfe. Angehörige der Priorisierungsgruppe 1 und 2 erhalten weiterhin vorrangig ein Impfangebot.

      In einigen Regionen nur noch wenige Impfberechtigte

      In mehreren Kommunen stehen absehbar keine registrierten Impfberechtigten aus den Priorisierungsgruppen 1 und 2 mehr zur Verfügung. Der Grund: In einigen Teilen des Landes leben im Durchschnitt vergleichsweise weniger ältere Bürgerinnen und Bürger als in anderen. So können Personen, die der Priorisierungsgruppe 3 angehören und zum Beispiel in Frankfurt und Offenbach oder dem Landkreise Groß-Gerau leben, bereits sehr zeitnah geimpft werden. In anderen Regionen sind zunächst noch einige Impfberechtigte der Priorisierungsgruppe 2 an der Reihe, bevor Personen der Priorisierungsgruppe 3 einen Termin erhalten können.

      Pilotverfahren Betriebsärzte

      Ab Juni 2021 sollen bundesweit auch Betriebsärzte impfen. Das Land startet bereits zuvor ein Pilotverfahren mit vier für den Impffortschritt in Hessen und der Bundesrepublik systemrelevanten Unternehmen.

      Termine für Prio-Gruppen 1 und 2

      Angehörige der Priorisierungsgruppen 1 und 2, die noch nicht geimpft wurden, bekommen in den nächsten Tagen ein Terminangebot und werden ganz überwiegend im Mai 2021 ihre erste Dosis erhalten. Impfberechtigte aus den Gruppen 1 und 2 können sich weiterhin registrieren.

      Astra60plus-Termine

      Rund 700.000 Hessinnen und Hessen im Alter zwischen 60 und 69 Jahren hatten bereits seit vergangenem Freitag die Möglichkeit, sich für eine Impfung mit dem hochwirksamen Vakzin der Firma Astrazeneca anzumelden. Mehr als 116.000 Personen haben sich seitdem registriert und über 14.000 haben bereits die erste Impfung mit dem Wirkstoff erhalten.

      Impfungen mit Astrazeneca auch für unter 60-Jährige

      Ab sofort können in Hessen wieder Personen, die noch nicht das 60. Lebensjahr vollendet haben, mit dem Wirkstoff der Firma Astrazeneca geimpft werden. Voraussetzung hierfür ist neben der Verfügbarkeit des Vakzins die individuelle Bereitschaft der aktuell impfberechtigten Person sowie ein entsprechendes Aufklärungsgespräch des impfenden Arztes oder der Ärztin und eine individuelle Risikoabwägung. 
      Der Hessische Innenminister Peter Beuth erklärte: „Mit der Öffnung der Gruppe 3 ist mehr als die Hälfte der Hessinnen und Hessen ab heute impfberechtigt. Rund 20,2 Prozent der Bürgerinnen und Bürger wurde bereits mindestens einmal geimpft. Wir wollen so schnell wie möglich, so viele Menschen wie möglich vor dem Corona-Virus schützen. Ich rufe alle Angehörigen der Gruppe 3 auf, sich beim Land zu registrieren. Je nach Fortschritt in den 28 hessischen Impfzentren können schon sehr kurzfristig Termine frei werden. Dafür haben wir in Absprache mit den Kommunen die Kapazitäten erneut gesteigert, sodass in der letzten Kalenderwoche mit mehr als 170.000 Impfungen ein neuer Höchstwert erreicht wurde. Diese Marke werden wir bis Sonntag noch einmal steigern können. Unsere Devise lautet: alle verfügbaren Wirkstoffe sollen unmittelbar zum Einsatz kommen.“
      In mehreren Landkreisen und kreisfreien Städten werden in wenigen Tagen alle registrierte Personen aus den bisher priorisierten Gruppen 1 und 2 geimpft sein bzw. Impftermine erhalten haben. Dies liegt nicht zwingend an der individuellen Impfgeschwindigkeit in der jeweiligen Gebietskörperschaft vor Ort, sondern vielmehr an der stellenweise erheblich unterschiedlichen Altersstruktur. „Wenn in einzelnen Regionen nicht mehr ausreichend impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger für die Schutzimpfungen zur Verfügung stehen, ist eine Öffnung der Gruppe 3 zwingend. Wer an der Reihe ist und sich impfen lassen möchte, soll auch schnellstmöglich drankommen“, erläuterte der Hessische Innenminister.

      Priorisierungsgruppe 3: Wer ist jetzt impfberechtigt?

      Wie die bereits priorisierte Gruppe 2 ist die nun geöffnete Gruppe 3 ebenfalls sehr heterogen. Impfberechtigte der Priorisierungsgruppe 3 haben nach der bundesweiten Impfverordnung eine erhöhte Priorität und werden daher bevorzugt geimpft. Registrieren können sich alle Personen, die in §4 der Corona-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums genannt werden. Grundsätzlich lässt sich der Anspruch aus Alters-, Gesundheits- oder Berufsgründen ableiten.

        • So befinden sich rund 700.000 Hessinnen und Hessen im Alter von 60 bis 69 Jahren in der Gruppe 3.
        • Unabhängig von ihrem Alter gehören Menschen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Corona-Infektion auch zur Gruppe 3, z.B. Menschen mit akuten Herzleiden, Asthma, Rheuma oder Autoimmunerkrankungen.
        • Aufgrund ihres Berufs sind neben den erwähnten Feuerwehrleuten und Katastrophenschützern eine Fülle von weiteren Personen impfberechtigt. Dazu gehören zum Beispiel Mitglieder und Beschäftigte von Verfassungsorganen (wie z.B. Bundes- und Landtagsabgeordnete, Teile der Verwaltung oder Wahlhelfer), Beschäftigte im Bereich Kritischer Infrastrukturen (z.B. Pharmawirtschaft oder Energieversorgung) oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lebensmitteleinzelhandels.

      Wie auch die bei der Gruppe 2 lässt sich die Anzahl der Impfberechtigten der Gruppe 3 nur schätzen: Bis zu 1,5 Millionen Menschen könnten in Hessen unter die Bestimmung fallen. 

        • Den genauen Wortlauft der Impfverordnung mit Nennung der Berechtigten finden Sie hier.

      Land startet Pilotverfahren für betriebliche Impfungen

      Weil sich in der dritten Priorisierungsgruppe Hunderttausende Personen aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit impfen lassen können, sollen neben den Impfzentren und Hausarztpraxen die betrieblichen Impfungen eine dritte Säule in der bundesweiten Impfkampagne bilden. Ziel ist es, bestehende Strukturen für eine effektive Impforganisation zu nutzen. Bereits ab Juni 2021 plant der Bund – analog zum Verfahren bei Hausärzten – eine Regelversorgung priorisierter Institutionen mit entsprechenden Möglichkeiten zur Impfung der Mitarbeiterschaft durch Betriebsärztinnen und -ärzte.
      Bereits zuvor wird das Land Hessen ein Pilotverfahren mit den Pharmaunternehmen Merck KGaA aus Darmstadt, der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH aus Frankfurt, der B. Braun Melsungen AG sowie der Marburger Pharmaserv GmbH starten. Die jeweils dort Beschäftigten sind nach der Impfverordnung des Bundes Angehörige der Gruppe 3 und tragen darüber hinaus mit ihrer Arbeit für den Impffortschritt in der Bundesrepublik bei. „Firmen wie Biontech sind auf die stetige Lieferung von zahlreichen Inhaltsstoffen angewiesen, bevor ein fertiges Impffläschchen ausgeliefert werden kann. Außerdem benötigen unsere Ärztinnen und Ärzte millionenfach Impfzubehör, damit die Dosen verabreicht werden können. Alle vier Unternehmen sind besonders systemrelevant, weil ihre Arbeit direkt dazu beiträgt, die Impfkampagne in Deutschland zu unterstützen“, erläuterte Innenminister Peter Beuth.

      Weitere Einsatzkräfte erhalten rasch Impfangebote

      Mit der Öffnung der Priorisierungsgruppe 3 werden mehr als 70.000 Angehörige der Feuerwehren und im Katastrophenschutz einen schnellen Weg zur Impfung erhalten. „Das sind gute Nachrichten für unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Sie benötigen für ihren lebensrettenden freiwilligen Dienst die nötige Sicherheit im Umgang mit Hilfsbedürftigen. Außerdem ist ihre dauerhafte Einsatzbereitschaft in besonderem Maße systemrelevant. Ich danke den Kameradinnen und Kameraden für ihre Geduld und freue mich, dass ich ihnen allen nun dieses Angebot machen kann“, sagte Innenminister Peter Beuth.

      Impffortschritt in Hessen

      Mit Stand 22. April 2021 wurden insgesamt 1.270.206 Erstimpfungen und 461.592 Zweitimpfungen in Hessen durchgeführt. Rund 130.000 registrierte Impfberechtigte, ganz überwiegend aus der Priorisierungsgruppe 2 werden noch diesen Monat ihre Terminangebote erhalten und sollen bis spätestens Ende Mai ihre Erstimpfungen erhalten.

      Hessen liegt am heutigen Tage bei den vollständigen Impfungen (Zweitimpfungen) mit einer Quote von 7,3 Prozent der Gesamtbevölkerung auf Rang 6 und damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Bei der Erstimpfungsquote wird unser Land in den nächsten Tagen wieder erneut messbar aufholen. Die Unterschiede und Schwankungen liegen zum Teil auch in der periodischen Terminvergabe begründet. Derzeit finden schlicht mehr Zweitimpfungen mit dem Impfstoff von Biontech (zwischen drei und sechs Wochen Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung) statt.

      Ein valider Bundesländervergleich ist nur noch bedingt sinnvoll möglich, weil die Anzahl der gelieferten Impfstoffdosen nicht mehr der Bevölkerungsquote nach Königsteiner Schlüssel entspricht. Während das Saarland pro 100 Einwohner bisher 38,5 Impfdosen erhalten hat, wurden nach Hessen 30 Dosen geliefert. Hinzu kommt, dass sich Hessen, jederzeit an die Empfehlungen des Bundes zur Sicherstellung der Zweitimpfungen gehalten hat. Hierfür wird lediglich eine Minimalreserve in den Zentrallagern zurückgehalten, um die wichtigen Zweitimpfungen – auch angesichts sich immer wieder ändernder Rahmenbedingungen – garantieren zu können. Bis heute mussten in Hessen daher nahezu keine Impftermine aufgrund fehlenden Impfstoffs abgesagt werden, wie es in anderen Bundesländern der Fall war und ist.

      Innerhalb einer Kalenderwoche werden nahezu alle Impfdosen, die das Land den Impfzentren zur Verfügung stellt, auch verimpft. Alle weiteren Dosen befinden sich in den Impfzentren. Vorgabe des Landes ist es, dass alle zur Verfügung gestellten Impfdosen auch schnellstmöglich verimpft werden sollen. Eigene Rückstellungen der Landkreise sind nicht notwendig, da das Land stets dafür Sorge trägt, dass vereinbarte Termine auch mit der entsprechenden Anzahl von Impfdosen hinterlegt sind. Das Land hat die Impfzentren gebeten, eigene Rückstellungen von Impfdosen schnellstmöglich für das Terminverfahren freizugeben. Bereits mit dem Einsatzbefehl vom 28. Januar 2021 hat das Land alle Gebietskörperschaften dazu aufgefordert, sicherzustellen, dass kein Impfstoff wegen Überlagerung verfällt. Zudem hat das Land Hessen den Impfzentren empfohlen, in eigener Zuständigkeit „Nachrückerlisten“ zu führen, auf denen schnell verfügbare, priorisiert zu impfende Personengruppen aufgeführt sind.

      Das "Faktenblatt Impfen" ist der Pressemitteilung der Hessischen Landesregierung "Hessen setzt Bundesinfektionsschutzgesetz um Impfstrategie: Prio-Gruppe 3 für Terminvereinbarung freigeschaltet. Ministerpräsident Volker Bouffier: „Die bundesweite Notbremse ist notwendig – Beim Impfen gehen wir einen großen Schritt voran“" vom 23.4.2021 entnommen. Mehr dazu.


      15.4.2021

      Impfhotline der Stadt Königstein wird eingestellt. Bürgeramt und Kur- und Stadtinformation erteilen weiter Auskunft

      Mit Wirkung zum 19. April stellt die Stadt Königstein im Taunus die Impfhotline im Rathaus ein. Durch den Fortschritt der Impfungen der Hochbetagten sowie die Möglichkeit, Impfungen nun auch durch die Hausärzte durchführen zu lassen, besteht für die Hotline kein weiterer Bedarf.

      Generelle Fragen können wie gewohnt an das Bürgeramt oder die Kur- und Stadtinformation gerichtet werden. Zudem wird die Stadt Königstein durch die Einrichtung eines Testzentrums in Kooperation mit einem externen Betreiber die Risiken für gepflegte oder be-treute Senioren weiter deutlich reduzieren. 

      Detaillierte Hinweise zum Corona-Virus und der Impfung erhalten Sie wie gewohnt über die Patientenservice per Telefon unter 116117 oder online unter www.116117.de 


      5.4.2021

      Die aktuellen Impfzahlen

      So kommt Hessen bei den Erst- und Zweitimpfungen voran


      • Erstimpfungen: 761.159
      • Zweitimpfungen: 371.131
      • Gesamt: 1.132.290
      • Impfquote Erstimpfungen: 12,1 %
      • Impfquote Zweitimpfungen: 5,9 %

      19.3.2021

      Impfgespräch von Bund und Ländern

      Impfungen in Arztpraxen ab April

      Ab der Woche nach Ostern werden auch die Arztpraxen Corona-Impfungen vornehmen. Darauf haben sich Bund und Länder verständigt. Kanzlerin Merkel betonte, Deutschland wolle beim Impfen schneller und flexibler werden. Die Impfstoffmengen steigen kontinuierlich, sind im April aber noch knapp.


      18.3.2021

      Hessisches Ministerium des Innern und für Sport

      Schutzimpfungen mit Astrazeneca werden unverzüglich fortgesetzt

      Impfungen mit dem Vakzin wurden als unbedenklich eingestuft. Ab Samstag, 20.3., finden wieder Impftermine mit Astrazeneca statt.

      Wer einen Termin über die hessenweite Hotline oder impfterminservice.hessen.de gebucht und einen Termin übermittelt bekommen hat, wird seine Impfung im zuständigen Impfzentrum erhalten.

      Bürgerinnen und Bürger, deren Termin während der Aussetzung des Impfens storniert wurde, erhalten baldmöglichst Ersatztermine und werden bei der Terminvergabe vorrangig behandelt. 


      15.3.2021

      Hessisches Ministerium des Innern und für Sport

      Hessen stoppt Impfungen mit Astrazeneca

      Aufgrund einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts hat die Bundesregierung Corona-Impfungen mit Astrazeneca vorsorglich ausgesetzt. Das Hessische Innenministerium hat alle 28 Impfzentren angewiesen, Impfungen mit dem Vakzin Astrazeneca umgehend einzustellen.

      Alle Impftermine mit Astrazeneca werden storniert. Personen, die bereits eine Termin-Zusage zur Impfung mit dem Astrazeneca-Impfstoff erhalten haben, werden sofort vom Land Hessen informiert. Sobald für diese Impfberechtigten Ersatztermine angeboten werden können, werden sie ebenfalls unterrichtet.

      Das Paul-Ehrlich-Institut weist darauf hin, dass Personen, die den COVID-19-Impfstoff Astrazeneca erhalten haben und sich mehr als vier Tage nach der Impfung zunehmend unwohl fühlen z.B. mit starken und anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen, sollten sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben.


      23.2.2021

      Hessisches Ministerium des Innern und für Sport 

      Registrierung für zweite Impfgruppe ab sofort möglich

      In Hessen können sich diese Impfberechtigten seit heute, 23. Februar 2021, für die persönliche Corona-Schutzimpfung registrieren. Aufgrund von mehr Impfdosen, unterschiedlichen Impfstoffen und der großen Heterogenität der zweiten Impfgruppe werden registrierten Impfwilligen künftig Termine zugewiesen. Wer den Terminvorschlag nicht annehmen möchte, kann seinen Termin auch zukünftig umbuchen. Bereits ab dem 5. März 2021 werden die ersten Impfungen für die Gruppe 2 in Hessen beginnen. Mehr dazu.


      18.2.2021

      Impfen: Hilfe für Senioren

      Unter der städtischen Telefonnummer (0 61 74) 202-888 ist erfolgreich die Impf-Hotline des Königsteiner Sozialamtes gestartet. Dort gibt es Auskunft und Hilfe für die Gruppe der über 80-Jährigen, die jetzt Impftermine vereinbaren können. Die Ruf-Nummer, die montags bis freitags von 9 Uhr bis 12 Uhr geschaltet ist.

      Entsprechend einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung wurde zusätzlich eine städtische Telefonnummer extra für Königsteiner*innen geschaltet, die Hilfestellungen beim Beantragen von Impfterminen benötigen. Denn nicht jede*r in Königstein kann eine Impfung zu Hause erhalten, einen Impftermin online vereinbaren oder sich von Angehörigen zum Impfzentrum fahren lassen.

      Nach Auskunft der Mitarbeiter im Sozialamt sind die bisher eingegangenen Anrufe auf der städtischen Hotline sehr unterschiedlich. Die Fragen, wer geimpft werden darf, welche Papiere zum Termin mitzubringen sind oder auch wie man zum Impfzentrum gelangt, sind häufig.

      Im Moment werden ausschließlich die Gruppe der 80-jährigen geimpft. Das betrifft auch Ehepaare. Sind beide Eheleute über 80 Jahre alt, kann ein gemeinsamer Impftermin vereinbart werden. Hat ein Ehepartner die Altersgrenze noch nicht erreicht, kann er keinen Termin vereinbaren.

      Zwischen der Terminvereinbarung und dem eigentlichen Termin gibt es ausreichend Zeit, alles Notwendige zu erledigen. Ein gültiges Ausweispapier sollte vorhanden sein. Ausländische Mitbürgern, bei denen keine Adresse im Pass steht, müssen eine Meldebescheinigung zum Impftermin vorlegen.

      Die Vorlage einer Krankenversicherungskarte ist notwendig, bei privat Krankenversicherten muss der Name der Versicherung angegeben werden.

      Nach Vergabe des Impftermins erhält der/die Impfberechtige eine Bestätigung des Impftermins per Post.  

      Bisher gab es 9 Anrufer, die die Impfhotline des Rathauses nutzen, wobei es erfreulich ist und festgestellt wurde, dass viele Senioren*innen selbst gut informiert sind oder auch über Angehörige informiert wurden und versorgt sind.

      Die Anrufer selbst wollten zusätzlich noch Informationen zum Impfen zu Hause und ob die Möglichkeit besteht, dass Ehepaare gemeinsam geimpft werden können.


      28.1.2021

      Grünes Licht vom Land Hessen: Impfzentrum Hochtaunuskreis startet am 9. Februar 2021 den Betrieb. Termine für über 80-Jährige können ab 3. Februar vergeben werden. 

      Countdown für die Inbetriebnahme des Impfzentrums des Hochtaunuskreises auf dem ehemaligen Hewlett-Packard-Gelände in Bad Homburg v.d. Höhe läuft. Ab 3. Februar können sich die über 80-Jährigen mit Hauptwohnsitz im Hochtaunuskreis online oder auch telefonisch zur Impfung registrieren lassen. 

      In einem ersten Schritt erfolgt die persönliche Registrierung, zu einem späteren Zeitpunkt dann die Terminvergabe. Eine Terminvergabe ist in erster Linie über die Registrierung auf dem Online-Portal des Landes Hessen unter impfterminservice.hessen.de möglich. 

      Die Nutzer registrieren sich mit ihrer Mailadresse und müssen ihren Namen, ihr Geburtsdatum sowie ihre Adresse angeben, sodass sie dem für sie zuständigen Impfzentrum zugeordnet werden können. Nach erfolgter Anmeldung ist kein weiterer Kontakt mit dem Impfzentrum erforderlich. Vielmehr erhalten impfwillige Personen zu gegebener Zeit automatisch Nachricht über die Terminvergabe. 

      Zum Termin im Impfzentrum sind die ausgefüllten Aufklärungs- Anamnesebögen als auch die Terminbestätigung ausgedruckt mitzubringen.

      In Abstimmung mit dem Verwaltungsstab des Landkreises haben die Hochtaunus-Kliniken als Betreiber des Impfzentrums eine spezielle Hotline für Fragen rund um das Impfzentrum ab sofort eingerichtet. Die Hotline ist unter (0 61 72) 88 68 390 montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr zu erreichen.


      19.1.2021

      Impfungen in sechs regionalen Impfzentren gestartet. Das Land plant alle 28 Impfzentren am 9. Februar 2021 zu öffnen. 

      Seit heute haben die sechs Regionalen Impfzentren in Hessen geöffnet. Am ersten Tag sind an den sechs Standorten hessenweit zunächst rund 1.900 Impfungen gegen das Corona-Virus geplant. 

      Angesichts noch zu knapper Impfstoff-Mengen konnten zunächst nur Termine für rund 60.000 Impfberechtigte in den sechs Regionalen Impfzentren vergeben werden. Die Ursache liegt in der sehr begrenzten Menge an Impfdosen, die Hessen vom Bund erhält.

      Die schnellstmögliche Öffnung aller 28 Impfzentren in Hessen und die damit verbundene massive Ausweitung der Impf-Möglichkeiten ist das erklärte Ziel der Hessischen Landesregierung. Von Anfang an war die hessische Impfstrategie darauf ausgerichtet, dass sich möglichst viele Hessinnen und Hessen, möglichst rasch, so wohnortnah wie möglich impfen lassen können. Entscheidendes Kriterium hierfür ist aber nach wie vor ein zuverlässiger und stetiger Zufluss von Impfstoff nach Hessen. Dies obliegt nicht der Zuständigkeit der Bundesländer. 

      Im Anmeldeverfahren erfolgreich Registrierte, die aber keinen Termin erhalten konnten, bleiben gespeichert. Registrierungen sind auch weiterhin möglich – nur die konkrete Terminvereinbarung kann erst wieder erfolgen, sobald dafür Impfdosen planbar durch den Bund zur Verfügung gestellt werden. Nur, wenn Hessen mehr Impfdosen erhält, können wir auch mehr Termine anbieten.

      Sobald dies der Fall ist, wird das Land Hessen darüber immer zeitnah informieren:

      Mehr dazu


      Impfstoffentwicklung und -zulassung von COVID-19-Impfstoffen

      Schaubild: Von der Entwicklung bis zur Freigabe und Auslieferung - die Entwicklungsphasen eines Impfstoffes


      14.1.2021

      Information zum Start der Impftermin-Anmeldung am Dienstag, 12. Januar 

      Am Dienstag, 12. Januar 2021, konnten rund 9.000 Personen Impftermine in den sechs Regionalen Impfzentren vereinbaren. Insgesamt wurden in Hessen am Dienstag rund zehn Millionen Terminierungsversuche zur Schutzimpfung gegen Corona über Telefon oder Internet registriert. Mehr als acht Millionen Zugriffe erfolgten auf das Online-Anmeldeportal, parallel wurden fast zwei Millionen Anrufe auf die Hotline registriert – ein gewaltiger Ansturm. Nachdem die Überlastung der Anmeldewege erfolgreich behoben wurde, laufen sowohl die Hotline als auch die Onlineplattform für die Terminvergabe stabil. Wartezeiten sind aber leider unvermeidbar, da das Interesse nach wie vor sehr groß ist. 

      Es stehen insgesamt rund 60.000 Termine für die Schutzimpfung gegen das Corona-Virus zur Verfügung. So viele Impfdosen werden für den Zeitraum vom 19. Januar bis 5. Februar 2021 in den sechs Regionalen Impfzentren für die Erstimpfung bereitgestellt.

      Sobald 60.000 Personen erfolgreich ihre Termine vereinbart haben, können bis auf Weiteres keine Termine mehr gebucht werden. Im Anmeldeverfahren bereits erfolgreich Registrierte, die aber keinen Termin erhalten konnten, bleiben aber gespeichert.

      Die wichtige Zweitimpfung erfolgt dann in demselben Impfzentrum wie die Erstimpfung, in der Regel etwa drei Wochen später. Termine für die Zweitimpfung werden bei der Anmeldung online oder telefonisch immer gleich mitvereinbart. 

      Der nötige Impfstoff für die Zweitimpfung wird – wie vom Bund angesichts knapper Impfstoff-Mengen empfohlen – sicher bei minus 70 Grad gelagert.

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      11.1.2021

      Erste Impfzentren öffnen am 19. Januar - Anmeldung ab 12. Januar für über 80-Jährige möglich

      Ab dem 19. Januar 2021 werden die Impfungen in den sechs Regional-Impfzentren Kassel, Heuchelheim (Gießen), Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt beginnen.

      Hessinnen und Hessen, die der höchsten Priorisierungsgruppe nach der Corona-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums angehören, können sich ab dem 12. Januar 2021 für ihre persönliche Corona-Schutzimpfung anmeldenDabei handelt es sich im Wesentlichen um Frauen und Männer, die 80 Jahre und älter sind sowie Personal in Alten- und Pflegeeinrichtungen, ambulanten Pflegediensten, Rettungsdienste sowie weiteren medizinischen Einrichtungen.

      Angehörige dieser ersten Gruppen können ihren persönlichen Impftermin über zwei Möglichkeiten vereinbaren.

      Impfwillige Bürgerinnen und Bürger, die noch nicht geimpft werden können, werden um Geduld gebeten. Die Priorisierung bestimmter Personenkreise ist vom Bundesgesundheitsministerium vorgegeben und der Sache nach zwingend, weil noch nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, um alle Menschen zu impfen, die das wünschen.

      Um vor allem die Bürgerinnen und Bürger im Alter von 80 Jahren und älter zu erreichen, werden diese vom Land Hessen zentral angeschrieben, um sie über das bestehende Impfangebot zu informieren. Im Anschreiben werden die Priorisierung dieser Zielgruppe, die Möglichkeiten einer Impfung sowie die Anmeldung dazu erläutert.

      Es wird aufgrund der geringen Impfmengen noch einige Wochen in Anspruch nehmen, bis Hausbesuche durch mobile Impfteams in Hessen landesweit erfolgen können.

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      Informationsblatt: Impfen und Impfzentrum im Hochtaunuskreis

      (Stand 11.12.2020)