Königstein im Taunus

Für Unternehmen

07.08.2020

    +++ Die aktuellste Nachricht +++


    Neue Fördermöglichkeiten für Digitalisierungsprojekte

    Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) unterstützt kleine und mittlere Unternehmen mit dem Programm "Digital Jetzt". Die Förderung richtet sich an Unternehmen aller Branchen inklusive des Handwerks und der freien Berufe, die zwischen 3 und 499 Mitarbeiter beschäftigen. Gefördert werden nicht nur Investitionen in digitale Technologien, sondern auch Weiterbildungen der Angestellten. Anträge können ab dem 7.9.2020 eingereicht werden. Weitere Informationen auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.


    07.08.2020

    Fördersumme beim Programm "Liquiditätshilfe für KMU in Hessen" erhöht

    Die WIBank hat die Konditionen des auf die Corona-Effekte abzielenden Förderproduktes "Liquiditätshilfe für KMU in Hessen" verbessert. Der Darlehnshöchstbetrag beträgt statt 200.000 nun 500.000 Euro. Mit dem Programm können über die Hausbanken Nachrangdarlehen ab 5.000 Euro beantragt werden. Die Hausbank ist verpflichtet, ein Darlehen in Höhe von mindestens 20 Prozent des Nachrangdarlehns als Ko-Finanzierung auszureichen. Weitere Informationen auf den Internetseiten der WIBank.


    24.07.2020
    Soforthilfe für die Reisebusbranche: Antragstellung ab 24. Juli!
    Die wegen der Corona-Pandemie in wirtschaftliche Notlage geratenen Reisebusunternehmen können ab dem 24.7.2020 über das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Hilfsgelder abrufen. Insgesamt stehen 170 Millionen Euro zur Verfügung.
    Die Reisebusunternehmen waren durch das Verbot von Busreisen, auf das sich Bund und Länder am 16.3.2020 verständigt hatten, bereits zu einem frühen Zeitpunkt von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen. Seit März gab es keine touristischen Reisen, keine Vereinsfahrten sowie keine oder nur reduzierte Schülerverkehre. Die Fixkosten der Unternehmen aber sind weitergelaufen. Das nun aufgelegte Programm des BMVI finanziert die sogenannten Vorhalte- und Vorleistungskosten, die zwischen dem 17.3.2020 und dem 30.6.2020 angefallen sind.


    Überbrückungshilfe für kleine und mittlere Unternehmen - branchenübergreifendes Zuschuss­programm mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020) und einem Programmvolumen von maximal 25 Milliarden Euro

    "Community-Masken"/Alltagsmasken für den Einzelhandel

    Um möglichst vielen Geschäften in Königstein die Möglichkeit zu bieten, selbst Masken an Kunden abzugeben, wird die Stadt Königstein ein kleines Sortiment vorhalten und den Betrieben zum Einkaufspreis anbieten. Zum Bestellformular.


    Übersicht auf die Förder- und Hilfsprogramme des Bundes, Landes und der Banken

    Corona-Schutzschild, Förderdatenbank Hessen, Soforthilfe für Selbstständige, Freiberufler und kleine Betriebe, Mikroliquidität, WI-Bank-Darlehen, KfW-Kredit, Bürgschaftsbank Hessen, Hilfe für Kulturschaffende, Aussetzen der Insolvenzantragspflicht, Förderung unternehmerischen Know-hows

    Perspektiven, Tipps und nützliche Links

    Bundesministerium für Wirtschaft, IHK Frankfurt, RKW Hessen, BIEG Hessen, KOMPASS, Bundesverband mittelständische Wirtschaft Unternehmerverband Deutschland e.V., Zentralverband des deutschen Handwerks, Handelsverband Deutschland



    +++ Aktuelles +++

    08.07.2020

    Überbrückungshilfe für kleine und mittlere Unternehmen

    Die Bundesregierung hat am 12. Juni 2020 die Eckpunkte für die „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“ beschlossen. Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschuss­programm mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020) und einem Programmvolumen von maximal 25 Milliarden Euro.

    Es ist zu beachten, dass die Beantragung nur durch einen vom berechtigten Unternehmen beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer erfolgen kann. Zur Vorbereitung der Anträge und zur Abklärung von Fragen sollten sich potentielle Antragsteller/-innen daher alsbald mit ihrem Steuerberater in Verbindung setzen und ein Beratungsgespräch vereinbaren (oder, sofern noch nicht vorhanden, sich einen Steuerberater suchen).

    Informationen und FAQs zu der Überbrückungshilfe, zu den Fördervoraussetzungen sowie zum Antragsverfahren finden sich auf der Informationsseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, über die auch die Antragstellung durch Ihren Steuerberater möglich ist.

    Wer kann Anträge stellen?

    Kleine und mittelständische Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren, Soloselbstständige, selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb, gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind.

    Voraussetzungen der Beantragung 

    • Voraussetzung ist eine Einstellung der Geschäftstätigkeit vollständig oder zu wesentlichen Teilen in Folge der Corona-Pandemie. Das wird angenommen, wenn der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist.
    • Bei Unternehmen, die nach April 2019 gegründet worden sind, sind statt der Monate April und Mai 2019 die Monate November und Dezember 2019 zum Vergleich heranzuziehen.
    • Der Antragsteller darf sich am 31. Dezember 2019 gemäß EU-Definition nicht in Schwierigkeiten befunden haben.

    Höhe und Verwendungszweck

    • Die Überbrückungshilfe ist ein Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten. Die Förderung betriftt die Monate Juni, Juli und August 2020. 
    • Die Überbrückungshilfe gewährt in diesem Zeitraum einen nicht-rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von:
      • 80 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch
      • 50 Prozent bei Einbruch zwischen 50 und 70 Prozent
      • 40 Prozent bei Einbruch zwischen 40 und unter 50 Prozent
      • Liegt der Umsatz in einem Fördermonat bei wenigstens 60 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats, entfällt die Überbrückungshilfe anteilig für den jeweiligen Fördermonat.
    • Zudem gilt:
      • Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro für drei Monate.
      • Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 9.000 Euro für drei Monate.
      • Bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 15.000 Euro für drei Monate.
      • In begründeten Ausnahmefällen – Kleinunternehmen mit sehr hohen Fixkosten – können diese Höchstbeträge überschritten werden.

    Was wird erstattet?

    • Förderfähig sind fortlaufende, im Förderzeitraum anfallende vertraglich begründete oder behördlich festgesetzte und nicht einseitig veränderbare Fixkosten gemäß der folgenden Liste, die auch branchenspezifischen Besonderheiten Rechnung trägt:

    Mieten und Pachten für Gebäude, Grundstücke und Räumlichkeiten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit des Unternehmens stehen. Kosten für Privaträume sind nicht förderfähig.

    1. Weitere Mietkosten
    2. Zinsaufwendungen für Kredite und Darlehen
    3. Finanzierungskostenanteil von Leasingraten
    4. Ausgaben für notwendige Instandhaltung, Wartung oder  Einlagerung von Anlagevermögen und gemieteten Vermögensgegenständen, einschließlich der EDV
    5. Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung und Hygienemaßnahmen
    6. Grundsteuern
    7. Betriebliche Lizenzgebühren
    8. Versicherungen, Abonnements und andere feste Ausgaben
    9. Kosten für Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, die im Rahmen der Beantragung der CoronaÜberbrückungshilfe anfallen.
    10. Kosten für Auszubildende
    11. Personalaufwendungen im Förderzeitraum, die nicht von Kurzarbeitergeld erfasst sind, werden pauschal mit 10 % der Fixkosten der Ziffern 1 bis 10 gefördert. Lebenshaltungskosten oder ein Unternehmerlohn sind nicht förderfähig.
    12. Um der besonderen Betroffenheit der Reisebüros angemessen Rechnung zu tragen, sind auch Provisionen, die Inhaber von Reisebüros den Reiseveranstaltern aufgrund Corona-bedingter Stornierungen zurückgezahlt haben, den Fixkosten nach Nr. 1 bis 12 gleichgestellt.
    • Die Fixkosten der Ziffern 1 bis 9 müssen vor dem 1. März 2020 begründet worden sein. Zahlungen für Fixkosten, die an verbundene Unternehmen oder an Unternehmen gehen, die im Eigentum oder unmittelbar oder mittelbar unter dem beherrschenden Einfluss derselben Person oder desselben Unternehmens stehen, sind nicht förderfähig.

    Was wird nicht gefördert?

    • Lebenshaltungskosten/Unternehmerlohn
    • Kosten für Privaträume
    • Fixkosten an verbundene Unternehmen

    Antragstellung

    • Es handelt sich um ein digitales, zweistufiges Antragsverfahren durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer. Zuständig für die Durchführung sind die Länder.
      • Stufe 1: Glaubhaftmachung der Antragsvoraussetzungen und der erstattungsfähigen Fixkosten,
      • Stufe 2: nachträglicher Nachweis - nach Programmende findet eine Soll-Ist-Abrechnung statt. Bei Abweichung der tatsächlichen Umsätze von der Prognose sind zu viel gezahlte Zuschüsse zurückzuzahlen oder werden nachträglich aufgestockt.

    Die Antragsfrist endet am 31.8.2020 und die Auszahlungsfrist am 30.11.2020.

    26.06.2020

    Landesregierung beschließt Beherbergungsverbot für Personen aus Gebieten mit erhöhtem Infektionsrisiko

    Übernachtungsbetriebe dürfen ab Samstag keine Personen aufnehmen, die aus Gebieten mit erhöhtem Infektionsrisiko kommen. „Die Corona-Pandemie stellt uns weiterhin vor große Herausforderungen, für die wir geeignete Lösungen finden müssen. Die Gefahr ist keineswegs gebannt. Um weitere Ansteckungsgefahren zu verhindern, haben wir uns für ein Beherbergungsverbot für Personen aus Gebieten mit erhöhten Infektionsgefahren entschieden“, sagten Ministerpräsident Volker Bouffier und Gesundheitsminister Kai Klose.

    Als Gebiete mit erhöhten Infektionsgefahren gelten Regionen, in denen in einer Zeitspanne von sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner aufgetreten sind

    Sie werden auf den Homepages des Robert-Koch-Institutes und des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration verzeichnet.

      Gebiete mit erhöhtem Infektionsrisiko und Beherbergungsverbot

      Nicht betroffen von dieser Regelung sind Personen, die einen ärztlich attestierten negativen Corona-Test vorlegen können. Dieser darf nicht älter als zwei Tage sein. Ausnahmen gibt es auch für Personen, deren Aufenthalt zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst ist oder die einen sonstigen triftigen Grund haben. Hierzu zählt beispielsweise der Besuch eines engen Familienangehörigen oder Lebenspartners.


      09.06.2020

      Hessen hat einen Plan: „Mit 12 Milliarden Euro aus dem Gute-Zukunft-Sicherungsgesetz führen wir unser Land sicher und nachhaltig durch die Corona-Krise.“

      Das Kabinett beschließt einen weiteren Nachtragshaushalt für das Jahr 2020 und das Sondervermögen „Hessens gute Zukunft sichern“. In diesem werden alle Corona-bedingten Maßnahmen des Landes bis Ende 2023 gebündelt und transparent ausgewiesen. Dazu gehören bereits schon verausgabte Kosten beispielsweise für den Gesundheitsschutz, gesetzlich verpflichtende Zahlungen beispielsweise für Verdienstausfälle sowie konjunkturbelebende Maßnahmen für die hessische Wirtschaft. „Hessens gute Zukunft sichern“ umfasst bis zu 12 Milliarden Euro.

      „Dieses Geld investieren wir zusätzlich zum Landeshaushalt. Ziel dieser Investitionen ist es, den Bürgerinnen und Bürgern, den Unternehmen, Vereinen, allen gesellschaftlichen Gruppen und Organisationen bei der Bewältigung der direkten und indirekten Folgen der Corona-Pandemie zu helfen. Ziel ist es auch, die Wirtschaft zu stabilisieren und sie zu schützen, damit sie sich erholen kann und neue Wege zu alter Stärke findet. Ein weiteres wichtiges Ziel ist es, nach vorne zu schauen und die Zukunft dieses Landes so zu gestalten, dass für künftige Generationen ein noch besserer Schutz vor solchen Krisen besteht. Wir helfen Hessen nicht nur jetzt in der akuten Krise, sondern langfristig“, sagte Ministerpräsident Bouffier.



      27.05.2020

      Gutschein statt Erstattung

      Unterstützung für Kultur- und Freizeitbranche

      Corona hat vielen Bürgern im Frühjahr den Urlaub vermiest. Und auch Konzerte, Lesungen und Sport-Events können vielfach noch immer nicht besucht werden. Gleiches gilt etwa für Schwimmbäder, Fitnessstudios sowie Musik- und Sprachkurse. Statt der Erstattung der Eintrittspreise sollen Kunden grundsätzlich Gutscheine erhalten. Das Gesetz ist am 20. Mai 2020 in Kraft getreten. Mehr dazu.


      27.05.2020

      Gutscheinlösung beschlossen

      Bei abgesagten Pauschalreisen können Veranstalter den Kunden auf freiwilliger Basis Gutscheine anbieten - anstelle der sofortigen Rückzahlung des Reisepreises. Die Bundesregierung hat einen entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen.

      Die Bundesregierung kommt mit der freiwilligen Gutscheinlösung den Vorgaben der EU-Pauschalreiserichtlinie sowie Empfehlungen der EU-Kommission nach. Veranstalter sollen in der aktuellen Krisensituation vor dem Existenzverlust bewahrt werden. Mehr dazu.


      26.05.2020

      Landesregierung verabschiedet weitere Anpassungen

      Ministerpräsident Bouffier: „Oberstes Gebot der Stunde ist es, besonnen zu bleiben“

      Die Anpassungen betreffen insbesondere den Bereich der Gaststätten und Hotels, der Schwimmbäder und der Kindergärten. 

      Für die gastronomischen Betriebe in Hessen entfällt ab Donnerstag die so genannte 5-Quadratmeter-Regelung zur Berechnung der maximalen Gästezahl. Betriebe müssen aber weiterhin streng darauf achten, dass ihre Gäste in Restaurant, Café oder Kneipe den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten können und können dem entsprechend in aller Regel nicht alle vorhandenen Sitzplätze mit Gästen besetzen. „Wir haben am 15. Mai sehr viele Öffnungen und Lockerungen möglich gemacht, deutlich mehr als in anderen Bundesländern. Nicht nur Restaurants und Gaststätten, auch Bars und Kneipen durften wieder öffnen, es gibt keine Sperrstunde und wir haben nicht zwischen Innen- und Außenbereich unterschieden. Gleichzeitig war dieses mehr an Freiheit nur verantwortbar durch einen vorsichtigen Beginn und eine Beschränkung der Gästezahl bezogen auf die Fläche“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. „Für hessische Gastronomen war dies sicher nicht immer einfach, gerade für diejenigen mit kleinen Gasträumen. Aber die vergangenen Wochen haben uns gezeigt, dass das behutsame Vorgehen richtig war und das sehr gut funktioniert hat. Darum haben wir uns nun entschieden, die 5-Quadratmeterregel für gastronomische Betriebe abzuschaffen. Gleichwohl appellieren wir an die Restaurant- und Cafébesucherinnen und -besucher, die Abstandsregeln einzuhalten und sich weiterhin umsichtig zu verhalten.“

      Die Flächenbegrenzung für Veranstaltungen und den Einzelhandel bleiben weiterhin bestehen. 

      Schwimmbäder und Badeanstalten an Gewässern dürfen ab dem 1. Juni unter Beachtung der im Sport vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsregeln für den Trainingsbetrieb von Sportvereinen und die Durchführung von Schwimmkursen wieder öffnen. Sportlerinnen und Sportler dürfen zu diesem Zweck auch die Umkleiden und Duschen benutzen. Bis Mitte Juni wird die Landesregierung entscheiden, ab wann wieder alle Bürgerinnen und Bürger zum Schwimmen gehen können. Unser Ziel ist es, dass die Schwimmbäder und Badeseen für den Publikumsverkehr in diesem Sommer wieder öffnen können. Der Besuch unserer Frei- und Hallenbäder sowie der Badeseen wird dann aber leider noch kein unbeschwertes Vergnügen. 

      Zu einem Übernachtungsbetrieb gehörende Sauna-, Schwimm, - und Wellnessbereiche dürfen ab Donnerstag [28.5.2020] auch wieder genutzt werden – jedoch ausschließlich von Übernachtungsgästen und nicht von Tagestouristen. 

      Alle Verordnungen sind bis zum 5. Juli verlängert worden. Ausnahme ist die Quarantäneverordnung, die bis 15. Juni gilt.

      Mehr dazu.


      07.05.2020

      Landesregierung beschließt weitere Lockerungen ab 9. Mai

      Ab Samstag, 9. Mai, treten mit der Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung weitere Lockerungen der Verordnungen in Kraft, die eine zu rasante Verbreitung des Corona-Virus verhindern soll. So dürfen bis zu drei Familien Betreuungsgemeinschaften für ihre Kinder bilden, Zusammenkünfte von bis zu 100 Personen werden erlaubt, die Verkaufsflächenbegrenzung von 800m² im Einzelhandel fällt und Indoorspielplätze, Kletter- und Turnhallen, Kegelbahnen einschließlich Bowling und Squash dürfen öffnen.

      Ab Freitag, 15. Mai, dürfen dann unter anderem auch wieder Restaurants, Gaststätten, Cafés und Biergärten öffnen. Pensionen, Privatzimmer und Hotels dürfen zu touristischen Zwecken ihren Betrieb wiederaufnehmen und auch Ferienwohnungen dürfen wieder vermietet werden. Auch Freizeitparks und Fitnessstudios. Tanzlokale und Discotheken bleiben allerdings geschlossen.

      Grundsätzlich gilt, dass die geforderten Hygienekonzepte und Abstandsregeln eingehalten werden und so die Anzahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner die Zahl von 50 Infizierten in einer Woche in einem Landkreis / einer kreisfreien Stadt nicht übersteigt. In einem ungünstigeren Verlauf sind erneute Einschränkungen unumgänglich. 

      Alle Verordnungen gelten bis zum 5. Juni 2020. 


      01.05.2020 (04.05.2020)

      Landesregierung beschließt Öffnung von Friseuren, Spielplätzen und Kultureinrichtungen

      Die Hessische Landesregierung hat per dato weitere Lockerungen bei den Corona-Beschränkungen beschlossen. Nachdem seit Freitag, 1. Mai, Besuche von Gottesdiensten und ab Montag, 4. Mai, in Alten- und Pflegeheimen ermöglicht wurden, können in Hessen dann auch Friseure, Museen und Tierparks öffnen. Auch Spielplätze dürfen ab Montag wieder genutzt werden. 

      Die Einhaltung der immer noch gültigen Abstands- und Hygieneregeln ist nach wie vor zu gewährleisten. 

      Mehr dazu:


      28.04.2020

      Landesregierung beschränkt die Sondereinkaufszeiten an Sonntagen. An Feiertagen bleiben die Geschäfte geschlossen.

      Die Hessische Landesregierung hat die Regelungen zur Corona-Krise aktualisiert. Neben der Lockerung, dass Glaubensgemeinschaften sich ab dem 1. Mai wieder versammeln dürfen und auch Besuche in Alten- und Pflegeheimen mit Auflagen ab dem 4. Mai wieder erlaubt sind, wird die Möglichkeit, an Sonntagen einzukaufen, um das Einkaufsgeschehen an den Werktagen zu entzerren, auf die Zeit von 13 bis 18 Uhr beschränkt. An Feiertagen bleiben die Geschäfte ganz geschlossen. 

      Mehr dazu.


      21.04.2020

      Hessen beschließt Maskenpflicht

      Die Hessische Landesregierung hat eine Maskenpflicht beschlossen. Diese gilt ab Montag, 27. April 2020. Die Bürgerinnen und Bürger müssen ab dann einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie die Fahrzeuge des öffentlichen Personennahverkehrs nutzen oder den Publikumsbereich von Geschäften, Bank- und Postfilialen betreten.

      Ausbreitung von Tröpfchenpartikeln verringern

      Als Mund-Nasen-Schutz zählt jeder Schutz vor Mund und Nase, der auf Grund seiner Beschaffenheit unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln oder Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern. 

      Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entbehrlich, soweit anderweitige Schutzmaßnahmen, insbesondere Trennvorrichtungen, getroffen werden. Die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können.

      Das Nichttragen einer Maske stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Wenn Bürgerinnen und Bürger keine Maske aufhaben und nachdem sie angesprochen worden sind, keine aufsetzen, kann ein wiederholter Verstoß mit einem Bußgeld von 50 Euro belegt werden.

      Mehr dazu.


      19.04.2020

      In der aktuellen Lessefassung der 4. Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus werden die neuen Regelungen zur Öffnung und Schließung von Betrieben benannt. 

      Die wesentlichen Veränderungen und Regeln für die meisten Betriebe im Überblick:

      • Verkaufsstellen des Einzelhandels mit einer Verkaufsfläche unter 800 qm dürfen unter bestimmten Vorraussetzungen öffnen (§1 der 4. Verordnung), größere Geschäfte Ihre Fläche auf 800 qm reduzieren.
      • Gastronomie bleibt geschlossen, Lieferung/Abholung erlaubt; Eisdielen dürfen zum Sofortverzehr Thekenverkauf unter bestimmten Vorraussetzungen anbieten (§2 der 4. Verordnung)
      • Zwingend umzusetzen: max. 1 Kunde pro 20 qm, 1,5 Meter Abstand zwischen allen Peronen oder geeignete Trennvorrichtungen (Kassenbereich), Spielbereiche für Kinder sperren, Aushang für erforderliche Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar anbringen (Beispiel 1 des Handelsverbandes Deutschland, Beispiel 2 der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik)
      • Dringend empfohlen: Mund-Nase-Bedeckung beim Einkauf für alle (Lesefassung 3. Verordnung "Soziale Kontakte" § 1 Absatz 5). 

      07.04.2020

      Für Gastronomen wurde eine zusätzliche hessenweite Internetplattform veröffentlicht. Gastronomische Betriebe können Ihren Service hier kostenfrei einstellen uns so weitere Kunden erreichen. Die Plattform wird unter anderen durch den DEHOGA Hessen unterstützt. Hier geht es zu Hessen-to-go.


      04.04.2020

      Meldepflicht von Schutzausrüstung

      Das Land Hessen veröffentlicht die "Verordnung zum Umgang mit und zur Einführung einer Meldepflicht von persönlicher Schutzausrüstung sowie zur Anpassung weiterer Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus". 

      Leitungen von Einrichtungen und Privatpersonen, die persönliche Schutzausrüstung nach § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1, Medizinprodukte nach § 1 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 bis 3 oder Flüssigkeiten zur Desinfektion nach § 1 Abs. 3 besitzen, sind verpflichtet, unverzüglich dem örtlich zuständigen Regierungspräsidium zu melden. Die vollständige Verordnung und eine Lesefassung derselben finden sich unter folgenden Verlinkungen:


      03.04.2020

      Die Bundesländer unterstützen Unternehmen mit Corona-Soforthilfen, welche nicht zurück gezahlt werden müssen, um Härtefälle abzufedern und Existenzen zu sichern. Dabei gibt es ein paar Dinge zu berücksichtigen.

      easysub plus (Mitglied im neugegründeten BVMW Arbeitskreis „Förderprogramme und Subventionen“) hilft Mittelständlern dabei, die Soforthilfe erfolgreich und zügig zu beantragen. In einem Webinar erläutert Gründer und Geschäftsführer Jochen Saße die Chancen sowie Hürden und bringt Praxistipps: Montag, 6. April 2020 von 16:30 - 17:30 Uhr. Anmeldung: bit.ly/BVMW-Soforthilfe-Webinar


      27.03.2020:

      ACHTUNG: Anträge auf Soforthilfe können ab spätestens Montag, den 30. März 2020 ausschließlich ONLINE beim Regierungspräsidium Kassel gestellt werden. Um die Bundes- und Landesförderung in Hessen zu erhalten, ist nur dieser eine Antrag notwendig. Den Antrag können Sie hier stellen: Antrag auf Soforthilfe

      Die Eckpunkte der Soforthilfe wurden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hier zusammengefasst.


      27.03.2020:

      Den Link zu den Soforthilfeanträgen, sowie weitere Hilfen des Landes Hessen finden Sie auf der Internetseite des Landes Hessen, und auf den Internetseiten der WIBank. Dort finden Sie Darlehen und Kredite für Unternehmen in Hessen, Förderprogramme in Zusammenarbeit mit der Hausbank und Möglichkeiten für (Landes-) Bürgschaften.

      Alle Unterstützungsmöglichkeiten des Bundes finden Sie zusammengefasst auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Auf diesen Seiten finden Sie Informationen zu Kurzarbeit, Darlehen, Kredite, Finanzhilfen, Exportgarantien, sowie eine Orientierung für die Tourismuswirtschaft.


      Bund und Länder haben am 22.03.2020 einen neuen Beschluss gefasst. Das Ergebnis finden Sie hier. Die neue Verordnung des Landes Hessen finden Sie hier.

      Auch wenn die gewerblichen Tätigkeiten eingeschränkt werden und es bis zu einem Normalbetrieb heute noch ein weiter Weg ist, müssen Unternehmen kreative Lösungen finden, Gelder einzusparen oder neue Absatzwege zu eröffnen. Häufig hilft das Internet, manchmal das Telefon. 

      Vermieter könnten sich solidarisch zeigen, Stammkunden Kontaktinformationen weitergeben. 

      Informieren Sie, dass Sie noch da sind, nehmen Bestellungen elektronisch entgegen und organisieren einen Lieferservice, es gibt viele Wege. 

      Allgemeine Informationen