Königstein im Taunus

Geschäfte & Läden


08.01.2021

Neue Informationen zur November- und Dezemberhilfe

Die Bundesregierung unterstützt Unternehmen, die direkt oder indirekt durch angeordnete Schließungen betroffen sind, mit einer "außerordentlichen Wirtschaftshilfe", der sogenannten November- und Dezemberhilfe. Der Zuschuss beträgt 75 Prozent des Umsatzes des jeweiligen Vorjahresmonats. Anträge auf Novemberhilfe können bis zum 31.1.2021 gestellt werden, die auf Dezemberhilfe bis zum 31.3.2021.

Weitere Infos finden Sie hier: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie



Stand 15.12.2020

Der neue Lockdown ab 16. Dezember. Was erlaubt ist und was nicht sein darf


Einkaufen

Der Einzelhandel wird weitgehend geschlossen. Supermärkte, Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Kioske und Tiermärkte können weiter öffnen. Die Ausgabe bestellter Ware in den Geschäften ist zulässig. Auch der Weihnachtsbaumverkauf ist möglich. Floh- und Weihnachtsmärkte sind untersagt. Wochenmärkte bleiben geöffnet.

Essen & Trinken

Restaurants bleiben geschlossen. Die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause (nicht vor Ort!) bleibt weiter möglichIn der Öffentlichkeit darf ganztägig kein Alkohol mehr getrunken werden.

Dienstleistungsbetriebe 

Dienstleistungsbetriebe der Körperpflege wie bspw. Friseursalons, Kosmetikstudios oder Massagepraxen werden geschlossen. Davon ausgenommen bleiben medizinisch notwendige Behandlungen. Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe wie beispielsweise Reinigungen, Waschsalons, Auto- und Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen können weiterhin öffnen.

Die kompletten 

Aushang Hygiene-maßnahmen

Aushang Mund- und Nasenschutz







2.11.2020

Wie die neuen Corona-Regeln in der Handelspraxis anzuwenden und umzusetzen sind, hat der Handelsverband Hessen in einem Newsletter veröffentlicht. 

Nach den Auslegungungshinweisen gelten folgende Bedingung für die Öffnung im Groß- und Einzelhandel:

    • Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen sind gut sichtbar angebracht
    • Maximal eine Person je angefangener Verkaufsfläche von 10 Quadratmetern
    • Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind
    • Das betreten des Publikumsbereiches ist nur gestattet, wenn für die gesamte Dauer eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird

Von der Maskenpflicht sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bspw. in Geschäften oder Restaurants ausgenommen, wenn anderweitige Schutzmaßnahmen getroffen werden. Das können insbesondere Trennvorrichtungen aus Plexiglas sein. 

Mehr dazu auf HVHessen.de

Was gilt für Dienstleistungen und Handwerkstätigkeiten?

Diese Regeln gelten ab Montag, 2. November 2020.

Die Erbringung von Dienst- und Beratungsleistungen einschließlich Handwerkstätigkeiten soll möglichst ohne unmittelbaren persönlichen Kontakt erfolgen. Die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, insbesondere zu Kontakten und Einhaltung des Sicherheitsabstandes, müssen eingehalten werden.

Bis zum Ablauf des 30. November 2020 sind insbesondere nachfolgende Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege verboten:

    • Barber-Shops
    • Brow-Bars
    • Kosmetikstudios
    • Kosmetische Fußpflege
    • Nagelstudios (kosmetisch-ästhetische Mani- und/oder Pediküre)
    • Massagepraxen, soweit nicht ärztlich verordnet
    • Piercing-Studios
    • Spa-Betriebe
    • Tattoo-Studios
    • Thai-Massage-Studio
    • Waxing-Studios
    • Wellness-Studios
    • Wimpernstudios

Weiterhin erlaubt sind folgende Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege:

    • Frisörbetriebe sowie
    • medizinisch notwendige Behandlungen, insbesondere 
    • Ergotherapie
    • Heilpraktiker
    • Logopädie
    • Medizinische Fußpflege (stationär und mobil, wenn ärztlich verordnet)
    • Medizinisch verordnete Massagen
    • Physiotherapie
    • Podologie
    • Andere medizinisch notwendige Therapieformen

Untersagte Dienstleistungen, beispielsweise Kosmetikbehandlungen und Bartpflege, dürfen auch nicht von Frisörbetrieben und anderen erlaubten Betrieben erbracht werden. Behandlungsanfragen, bei denen der begründete Verdacht besteht, dass sie nicht medizinisch notwendig sind, sind durch die betroffenen Dienstleistungsbetriebe abzulehnen.

Für Betriebe, die erlaubte körpernahe Dienstleistungen anbieten, gelten verschärfte Hygieneregeln, da das Übertragungsrisiko durch unvermeidliche Nahkontakte während der Erbringung der Dienstleistung deutlich gesteigert ist.

Hygieneregeln

Körpernahe Dienstleistungen

    • Für Personen, die in Betrieben mit zulässigen körpernahen Dienstleistungen tätig sind, gilt für die gesamte Dauer eines Kundenkontaktes die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
    • Für Kundinnen und Kunden gilt, dass das Betreten nur gestattet ist, wenn für die gesamte Dauer des Aufenthaltes eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird.
    • Kundinnen und Kunden ist die Abnahme nur gestattet, soweit und solange die Inanspruchnahme der Dienstleistung nur ohne Mund-Nasen-Bedeckung erfolgen kann.
    • Die Begleitung betreuungsbedürftiger Personen (beispielsweise Kinder unter 6 Jahren) ist zulässig.
    • Name, Anschrift und Telefonnummer der Kundinnen oder Kunden sind ausschließlich zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen von der Dienstleisterin oder dem Dienstleister zu erfassen.

Die erfassten personenbezogenen Daten sind bei direktem Kundenkontakt für die Dauer eines Monats nach diesem Kontakt geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte für die zuständigen Behörden vorzuhalten und bei bestätigter Infektion mindestens einer Kundin oder eines Kunden den zuständigen Behörden zu übermitteln sowie unverzüglich nach Ablauf der Frist sicher und datenschutzkonform zu löschen oder zu vernichten.

Bei offenkundig falschen Angaben (Pseudonymen, „Spaß-Namen‘‘) sollte auf die korrekte Angabe der personenbezogenen Daten hingewirkt oder vom Hausrecht Gebrauch gemacht werden. Die Bestimmungen der Art. 13 (Informationspflicht), 15 (Auskunftsrecht), 18 (Recht auf Einschränkung der Verarbeitung) und 20 (Recht auf Datenübertragbarkeit) DS-GVO finden keine Anwendung; die Kundinnen und Kunden sind über diese Beschränkungen zu informieren.

Mehr dazu auf den Internetseiten des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen



Die neueste Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie vom 7.5.2020 sieht weitere Lockerungen vor

Die Verkaufsflächenbegrenzung von 800m² im Einzelhandel entfällt ab dem 9. Mai 2020. Stattdessen gilt die Regel, je angefangener 20m² ist ein Kunde zulässig. Körpernahe Dienstleistungen wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen etc. dürfen bereits seit dem 4. Mai wieder öffnen.

Im Folgenden der für den Handel gültige Passus aus der neuen Verordnung:

§ 3 Verkaufsstätten und ähnliche Einrichtungen

(1) Der Betrieb von Einrichtungen des Groß- und Einzelhandels, einschließlich der Wochenmärkte und Direktverkäufe vom Hersteller oder Erzeuger und der Geschäfte des Lebensmittelhandwerks, sowie von Poststellen, Banken, Sparkassen, Tankstellen, Wäschereien und ähnlichen Einrichtungen hat unter Beachtung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, der Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen zu erfolgen. Im Publikumsbereich ist sicherzustellen, dass

    1. maximal eine Person je angefangener zugänglicher Grundfläche von 20 Quadratmetern eingelassen wird,
    2. ein Abstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind,
    3. Spielbereiche für Kinder gesperrt werden und
    4. Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar angebracht werden.

(2) Das Betreten des Publikumsbereichs von Einrichtungen nach Abs. 1 ist nur gestattet, wenn für die gesamte Dauer des Aufenthaltes eine Mund-Nasen-Bedeckung nach § 1 Abs. 6 Satz 2 getragen wird. Satz 1 gilt auch in Ladenstraßen nach§ 2 Abs. 4 der Hessischen  Richtlinie über den Bau und Betrieb von Verkaufsstätten vom 5. Dezember 2016 (StAnz. 2016, 1696). § 1 Abs. 6 Satz 3 und 4 gilt entsprechend.

(3) Abweichend von § 3 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 des Hessischen Ladenöffnungsgesetzes können die in Abs. 1 genannten Verkaufsstellen auch an Sonntagen zwischen 13 und 18 Uhr geöffnet werden. Satz 1 gilt nicht für den Pfingstsonntag.


Hilfreiche Aushänge mit Hinweisen auf Hygienemaßnahmen zum Herunterladen und aufhängen: