Kur & Tourismus

Soooo himmlisch leicht und luftig . . .

„Luftikuss“ wirbt für die Heilklimatischen Kurorte in Deutschland.

Klein, fein und unglaublich lecker. Ab Mitte August werben die Heilklimatischen Kurorte in Deutschland mit einer außer­gewöhnlichen Spezialität: dem „Luftikuss“. Eine nette Idee, zwei fleißige Konditoren, ein Spritzer Engagement und eine Prise Mut sind die perfekten Zutaten für die süße Leckerei.



300 Heilbäder und Kurorte in Deutschland stehen für Gesundheit und Wohlbefinden. Davon bieten über 50 Städte und Gemeinden staatlich immer wieder anerkannte, gute Luftwerte: Die Heilklimatischen Kurorte zählen zu den herausragenden Gesundheitszentren in den Bundesländern. Ab 20. August werben sie gemeinem mit einer süßen Leckerei: Der „Luftikuss“ ist die neue Spezialität, die exklusiv in den Heilklimatischen Kurorten erhältlich ist. Ein zarter Biskuitboden und eine himmlisch luftige Creme sind die Versinnbildlichung guter Luft. Heilklima zum Anfassen eben.

Entwickelt wurde der „Luftikuss“ im Rahmen des Jubiläums
„75 Jahre Heilklimatischer Kurort“. Eine Idee aber muss sich multiplizieren, damit sie auch wirklich Bestand hat. Deshalb muss der „Luftikuss“ hinaus in die Welt, oder besser gesagt in die Heilklimatischen Kurorte in Deutschland schweben.

„Heilklima kann einen wichtigen Teil zur Gesundheitsförderung betragen. Atmung, Bewegung und auch der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen sind wichtige Parameter für die Zukunft von Mensch und Umwelt. Gerade die aktive Bewegung in einer heilklimatischen Umgebung kann dazu beitragen, die Gesundheit positiv zu beeinflussen und Krankheiten vorzubeugen“, erklärte Jürgen Banzer, Hessischer Minister für Arbeit, Familie und Gesundheit. „Der ‚Luftikuss’ wird Menschen verbinden und zur Bekanntheit von Heilklimatischen Kurorten und ihrer gesundheitsfördernden Wirkung beitragen“, freut sich der Hessische Gesundheitsminister über die neue Spezialität.

Der Verband begeisterte seine Mitglieder für das süße Projekt und setzte es innerhalb weniger Wochen um. Die Tourist-Informationen nahmen wiederum Kontakt mit den Konditoreien und Bäckereien in ihren Orten auf und sorgen damit für eine bundesweite Präsentation des „Luftikuss“.

In wirtschaftlich turbulenten Zeiten ist Engagement gefragt: Die Konditoreien und Bäckereien, die den „Luftikuss“ ebenfalls in ihr Angebot aufnehmen, erhalten das Rezept, Plakate und Handzettel kostenfrei. Einziger Wunsch ist, das Schokoladentäfelchen mit dem Logo „Luftikuss“ anzubringen. „So wird es uns gelingen, die Menschen in den Heilklimatischen Kurorten zu begeistern“, ist sich Stefan Schürlein, Geschäftsführer des Verbandes der Heilklimatischen Kurorte Deutschlands, sicher.

Aber pssst: Das Rezept ist geheim und so haben alle Konditoreien und Bäckereien eine Geheimhaltungserklärung unterschrieben.

75 Jahre Heilklimatischer Kurort

Atmen: Das hat in Königstein im Taunus eine besondere Tradition. Seit 75 Jahren trägt die Stadt nahe des Großen Feldberges voller Stolz ihr Prädikat „Heilklimatischer Kurort“. Allabendlich strömen die Fallwinde des Großen Feldberges in die Ebenen des Taunus und sorgen für einen geregelten Luftaustausch. Das ist besonders in den Sommermonaten zu spüren. Während sich in den großen Städten kein Lüftchen bewegt und die Hitze die Straßen flirren lässt, bietet Königstein im Taunus Abkühlung. Drei bis vier Grad kühler und meist eine angenehme Brise lassen aufatmen.

Die herausragende Luftqualität wird regelmäßig geprüft und durch den Fachausschuss für Kurorte, Erholungsorte und Heilbrunnen beim Regierungspräsidium bestätigt. Das gilt auch für den Stadtteil Falkenstein. Der „Ort am Berg“ trägt seit 2002 ebenfalls das Prädikat „Heilklimatischer Kurort“. Diese Doppelprädikatisierung ist in Deutschland einzigartig und legte den Grundstein für eine weiteres Projekt: den Heilklima-Park Hochtaunus. Von Königstein und Falkenstein im Taunus bis weit über den Großen Feldberg findet sich seit 2005 ein zauberhafter Erholungs-Park. Unter dichten und lichten Wäldern, vorbei an Wiesen und Sträuchern führen über 180 km Wanderwege durch eine Erlebniswelt, in der sich pure Luft in Heilklima verwandelt.

Der „Luftikuss“ entstand bei den Überlegungen zum außergewöhnlichen Jubiläum „75 Jahre Heilklimatischer Kurort“, das Ende Oktober mit einer Nacht der Lichter im Kurbad Königstein, mit Drachensteigen für Kinder und einem Jubiläumsempfang gefeiert wird.

„Wir sind uns unserer Verantwortung für die Weiterführung des Prädikates bewusst“, unterstreicht Bürgermeister Leonhard Helm die Bedeutung des Jubiläums. „Umso mehr freuen wir uns, einen Beitrag zur Gemeinschaft der Heilklimatischen Kurorte zu leisten.“

Fleißig steckten Paul Kiefer vom renommierten Café Kreiner und Emil Hees, Bäckerei Hees, in Königstein im Taunus die Köpfe zusammen. Die beiden – die mit Herz ihrem Handwerk nachgehen – mussten schon die eine oder andere Herausforderung bestehen. Der „Luftikuss“ sollte ja etwas Besonderes werden: Süß, aber nicht zu süß, luftig und vor allem locker. Dazu sollte der Luftikuss leicht herzustellen sein, damit er in möglichst vielen Konditoreien und Bäckereien der Heilklimatischen Kurorte seinen Platz findet.

Die Vorbereitungen für den „Luftikuss“ wurden natürlich unter strengster Geheimhaltung getroffen - „konspirative Backstunden“ inklusive - denn die neue Spezialität soll es exklusiv in Heilklimatischen Kurorten geben.

Mehr Informationen zum „Luftikuss“ und wo er überall erhältlich ist gibt es auf der Internet-Seite Link (öffnet neues Fenster) www.heilklima.de .

Von der Idee zum Luftikuss

„75 Jahre Heilklimatischer Kurort“ – das ist schon ein außergewöhnliches Jubiläum. Dafür brauchen wir auch etwas ganz Besonderes. Etwas, das Bürgerinnen und Bürgern ebenso gefällt wie unseren Gästen. Almut Boller, Geschäftsführerin der Königsteiner Kur-GmbH, überlegte eifrig, bastelte an der einen und anderen Idee. Bis sie Paul Kiefer vom renommierten Café Kreiner und Emil Hees von der Bäckerei Hees traf. Das sind doch genau die beiden Richtigen, um so eine Art Windbeutel . . . oder noch viel besser einen „Luftikuss“ zu kreieren.

Gesagt, getan. Schon nach kurzer Zeit freute sich das Team der Königsteiner Kur-GmbH auf die ersten „Prototypen“ der neuen Spezialität. Und da trafen wirkliche Leckermäuler zusammen, die alles kritisch betrachteten und ganz genau ihre Geschmacksnerven befragten. Noch ein wenig von dem, dafür davon etwas weniger. Und weiter ging es zum nächsten Probeessen. Selbst Gäste des Cafés Kreiner durften schon einmal den „Luftikuss“ testen.

„Ja, genauso muss er schmecken, der Luftikuss.“ Nur mit diesen Worten gaben sich Paul Kiefer und Emil Hees zu frieden.

Doch eine Idee ist nur dann eine richtige Idee, wenn sie von anderen mit- und weitergetragen wird. Um den Geschäftsführer des Verbandes Heilklimatischer Kurorte Deutschlands, Stefan Schürlein, zu überzeugen, waren nur wenige Worte nötig. Umso eifriger setzte sich die Geschäftsstelle in Schönwald für die Umsetzung des Projektes ein. Einigen Rundmails folgten Plakate und Handzettel für die Konditoreien und Bäckereien, die ab sofort ihren Gästen den „Luftikuss“ servieren.

Hier gibt es den Luftikuss
Zum Speckerbäck
Bäckerei Späcker
Gewerbepark 2
83670 Bad Heilbrunn
Link (öffnet neues Fenster) www.speckerbaeck.de

Cafe Kaiser
Maria & Stefan Kaiser
Hauptstraße 32
95493 Bischofsgrün
E-Mail-Adresse Cafe-kaiser@web.de

Robert Kirner
Café Dorfschmiede
Hebelweg 4
79862 Hochenschwand
E-Mail-Adresse Robert-Kirner@web.de

Bäckerei Daniel Gürtler
Burgstraße 11
64678 Lindenfels
E-Mail-Adresse baeckerei.guertler@gmx.de

Bäckerei Mayer
Der Bäcker Mayer
Kastellstraße 19
88319 Isny
Link (öffnet neues Fenster) www.der-baecker-mayer.de

Café Kreiner
Hauptstraße 10
61462 Königstein im Taunus
Link (öffnet neues Fenster) www.cafe-kreiner.de

Bäckerei Hees
Kirchstraße 4
61462 Königstein im Taunus
E-Mail-Adresse emil.hees@t-online.de

Bäckerei
Karl-Heinz Münzel
Östliche Alpenstraße 28
87527 Sonthofen
E-Mail-Adresse baeckerei-muenzel@augustkom.net

Café Zimmermann
Familie Gerhard Matt
Kurparkweg 2
79682 Todtmoos
Link (öffnet neues Fenster) www.cafe-zimmermann-todtmoos.de

Café Bockstaller
Familie Franz Bockstaller
Hohwehraweg 3
79682 Todtmoos
Link (öffnet neues Fenster) www.cafe-bockstaller.de

Café Louis
Margret und Paul Louis
Auf der Heide 56
66709 Weiskirchen
Link (öffnet neues Fenster) www.cafe-louis.de

…und weitere kommen dazu!

Was ist Heilklima?

Schon die alten Griechen beobachteten, dass die Menschen an bestimmten Orten nicht nur lebensfroher waren, sondern auch sehr selten unter bestimmten Krankheiten litten. Dies ist auch ganz einfach zu erklären, wenn man bedenkt, dass sich das Klima aus verschiedenen Faktoren zusammensetzt, die den Organismus belasten, schonen oder gar stimulieren können. Eine Belastung ist zum Beispiel kaltes, nebliges Wetter oder schwüle Hitze. Bezeichnenderweise nennen wir ein solches Wetter „schrecklich“. Wenn die Sonne bei milden Temperaturen lacht (uns mit UV-Strahlen versorgt), sprechen wir von einem schönen Tag.

Bei einer Winterwanderung wird wiederum unser Organismus stimuliert und wir haben abends einen größeren Appetit. Heilklima ist nun nichts anderes als ein Klima, bei dem die Belastungsfaktoren auf lange Sicht nur minimal sind, hingegen stimulierende Reize bzw. Schonfaktoren überwiegen. Zur Therapie im Heilklima werden je nach Krankheit und nach individueller Konstitution stimulierende Faktoren und Schonfaktoren so genutzt, dass der Körper sich regenerieren oder auch abhärten und vor Erkrankungen schützen kann.

Die wichtigsten Klimafaktoren sind hier notiert:
Belastungsfaktoren
- Wärme- bzw. Hitze- und Schwülebelastung
- Strahlungsarmut (geringer Sonnenschein)
- schadstoffhaltige Luft

Stimulierende Faktoren
- Kältereiz, kühle, frische Luft
- starke Tagesschwankungen der Lufttemperatur
- böiger Wind
- erhöhte Intensität der Sonnenstrahlung (Höhensonne)
- salzhaltige Luft

Schonfaktoren
- ausgeglichene thermische Bedingungen
- leicht erhöhtes Strahlungsangebot
- weitgehende Luftreinheit
- Allergenarmut
- keine Schwüle





(24.08.2010)


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