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Das Streusalz wird knapp

Betriebshof unternimmt große Anstrengungen, um den Winterdienst in den nächsten Wochen zu gewährleisten.

Es ist der Supergau für jeden Winterdienst: Starke Schneefälle sind angekündigt und die Städte und Gemeinden erhalten vom Lieferanten, die Deutsche Straßendienst GmbH, derzeit kein weiteres Streusalz. Der städtische Betriebshof steht nun mit knappen Vorräten da, obwohl rechtzeitig nachbestellt wurde.

Normalerweise liefert die Deutsche Straßendienst GmbH innerhalb einer Woche und so wäre mit der Nachbestellung von 50 Tonnen Ende Dezember auch genügend Salz in die Silos gekommen um die nächsten Wochen gewappnet zu sein. Doch der Lieferant musste nun mitteilen, dass wegen des allgemeinen Mangels an Streusatz in den nächsten zwei Wochen keine Lieferung erfolgen kann.

Daraufhin versuchte Betriebshofleiter Oliver Bördner sofort bei 28 weiteren Lieferanten in ganz Deutschland Salz zu erhalten, aber leider ohne Erfolg. Selbst Anfragen im benachbarten Ausland waren vergeblich. „Um aber nicht mit leeren Händen dazustehen, haben wir sofort begonnen das Salz mit Splitt zu vermischen und somit das Streugut mehr als zu verdoppeln,“ erklärt Oliver Bördner.

Damit wird der städtische Betriebshof den Winterdienst am bevorstehenden Wochenende und in den folgenden Tagen im gewohnten Umfang leisten können. „Durch das Gemisch reduzieren wir die Streusalzmenge von sonst 15 Gramm auf etwa fünf bis zehn Gramm pro Quadratmeter. Je nach Witterung mischen wir noch Feuchtsalz bei, um den Wirkungsgrad zu verbessern. Daneben versuchen wir weiter mit Hochdruck national und international Salz zu bekommen, damit wir auch über die nächste Woche hinaus den Winterdienst in gewohnter Weise ausführen können,“ erklärt Oliver Bördner abschließend.




(08.01.2010)


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