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Historisches zur Burg Königstein im Internet

Neue Darstellungsform ermöglicht ein „interaktives Erlebnis“

Die Königsteiner Internetseite enthält eine Reihe von Informationen über die Burgruinen Königstein und Falkenstein. Auch der Link zum Stadtmuseum bietet Interessantes hierzu. Ergänzt wird dieses Angebot nun durch eine neuartige Darstellung, die auf der Startseite oben rechts angeklickt werden kann.

Im Vordergrund stehen dabei die „Ritter von Königstein“. Gespielt von Mitgliedern des gleichnamigen Vereins, kann der Internetbesucher im Motiv einer 360 Grad Aufnahme des Burginnenhofs mit der Maus bis zu 9 Videoelemente zum Leben erwecken. Drei von ihnen haben eine Sprechrolle und erzählen die Entstehungsgeschichte der über die Grenzen des Taunus hinaus bekannten Festungsruine von Königstein.



Erstmalig wurden bei dieser Produktion zwei zuvor eigenständige visuelle Medien, - die Panoramafotografie und die Videotechnik - miteinander verbunden. Damit wird es möglich, Foto und Film miteinander zu verschmelzen, um ein interaktives Erlebnis zu gestalten, dass den Besucher - anders als bei einem "schlichten Video"- zu einem aktiven Umgang mit diesem Medium aufruft.

Jörg Plechinger (Werbefilmproduzent) und Christoph Steinacker (neue Medien Consulting), die beiden Macher dieser Internetanwendung, verwandelten den Burginnenhof für einen Tag lang zu einem Filmset, mit Bluebox, Scheinwerfern, Kameras und Tontechnik. Die Mitglieder des Vereins Ritter von Königstein standen kurzfristig für dieses interaktive Erlebnispanorama zur Verfügung.

In historischen Kostümen wurden die verschiedenen Charaktere vor einer blauen Wand (Bluescreen) einzeln aufgenommen. Durch abschließende Video- und Fotonachbearbeitungen wurden dann die Protagonisten mit optischen und akustischen Effekten versehen und in das zuvor erstellte 360 Grad Panoramabild des Burginnenhofs eingebunden.

Die neue Darstellungsform eignet sich für vielerlei Anwendungen: „Insbesondere eignet sich dieses Medium für die interaktive Darstellung von Städten, durch „geführte, virtuelle Touren. Auch zur kostengünstigen Darstellung von Unternehmen, den Einzelhandel oder Gastronomiebetrieben ist diese Technik prädestiniert. Kaum ein anderes Medium ist geeigneter, um sich einen umfassenden Eindruck von Betrieben oder Örtlichkeiten zu verschaffen“, erklärt Christoph Steinacker.

Die Stadt Königstein im Taunus lädt alle interessierten Leser ein, sich unter www.koenigstein.de einen kleinen Eindruck von der neuen Darstellungsform zu machen. Für ein ungetrübtes Betrachtungserlebnis wird eine schnelle Internetanbindung und ein modern ausgestatteter PC bzw. ein Notebook empfohlen.




(11.11.2009)


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