Annemarie Ramm ist Ehrenbürgerin der Stadt
An ihrem 90. Geburtstag erhielt sie die Auszeichnung für ihr vorbildliches Engagement
Im Rahmen einer Feierstunde am 20. Juli im katholischen Gemeindezentrum erhielt Annemarie Ramm aus den Händen von Bürgermeister Leonhard Helm die Urkunde zum Ehrenbürgerrecht der Stadt Königstein im Taunus. Damit würdigt die Stadt ihren jahrelangen tatkräftigen Einsatz auf sozialer und kultureller Ebene.

Stadtverordnetenvorsteher Alexander Freiherr von Bethmann (li.) und Bürgermeister Leonhard Helm gratulierten Annemarie Ramm zur hohen Auszeichnung.
Stadtverordnetenvorsteher Alexander Freiherr von Bethmann begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste; darunter viele Vertreter aus Politik und Gesellschaft der Stadt. In seiner Laudatio hob Bürgermeister Leonhard Helm das außerordentliche Engagement von Annemarie Ramm hervor und nannte als Beispiele hierfür den Verein „Bürger helfen Bürgern“, die „Aktion Kinderspielplätze“, die „Kulturgesellschaft“ und ihre Arbeit in der FDP.
„Annemarie Ramm ist ein Bollwerk der Menschlichkeit. Sie ist überall da, wo sie gebraucht wird, schlägt Brücken und selbst mit 90 Jahren wird sie nicht müde, ihr Engagement zu leben.“ Man komme gar nicht umhin, Annemarie Ramm schnell ins Herz zu schließen. Sie sei trotz hoher Auszeichnungen, darunter auch das Bundesverdienstkreuz erster Klasse, ein bescheidener Mensch geblieben.
„Wir brauchen Menschen, die aus ihrem Engagement keinen persönlichen Nutzen ziehen, sondern die sich für das Allgemeinwohl einsetzen möchten. Annemarie Ramm ist für uns alle ein Vorbild, das zeigt, was wir imstande sind zu leisten und ich denke, dass wir alle Kraft haben, ihrem Beispiel zu folgen,“ betonte der Bürgermeister. Anschließend trug sich Annemarie Ramm als erste in das neue „goldene Buch“ der Stadt ein.
Zuvor hatte Annemarie Ramm sich für die Auszeichnung bedankt: „Königstein ist einmalig, die Leute sind toll. Wenn ich nicht so ein großes Entgegenkommen der Menschen hier verspüren würde, hätte ich sicherlich keine Lust, mich so zu engagieren, wie ich es noch immer gerne tue.“
Es folgten weitere Worte des Dankes an die neue Ehrenbürgerin; unter anderem von Hans-Joachim Otto, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag, Landrat Ulrich Krebs, Hermann Groß, ihr Vorstandskollege in der Kulturgesellschaft und Zdenia Beck, Vorsitzende des Vereins „Bürger helfen Bürgern“.
Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von Britta Jacobus mit einer Gesangsdarbietung und den beiden Nachwuchspianisten Mohin Jan und Mielad Fariod am Klavier. Auf Geschenke und die Verköstigung der Gäste hatte Annemarie Ramm zugunsten Bedürftiger verzichtet. Wer dies unterstützen möchte, kann auf das Konto der Frankfurter Volksbank, Kontonummer: 3 01 21 37 51, Bankleitzahl 50 19 00 00 eine Spende entrichten.
(22.07.2009)
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