Königstein im Taunus

Falkenstein Grand Kempinski

Das wunderschöne Anwesen mit reicher Geschichte bietet das luxuriöse Ambiente eines 5-Sterne-Hotels. Heiraten mit atemberaubendem Skylineblick auf Frankfurt in einzigartiger Umgebung, auch unter freiem Himmel, mit Hochzeitspavillon und Privatpark – das bietet das Falkenstein Grand Kempinski.

1876 wird auf dem Gelände des heutigen "Falkenstein Grand Kempinski" ein Sanatorium eröffnet. Das Anwesen wird aufgrund der gesunden Taunusluft und der schönen Aussicht gewählt. Heinrich Siesmayer (1817 - 1900), ein bekannter Gartenarchitekt und Schöpfer des Frankfurter Palmengartens, gestaltet den sechs Hektar großen Park nach englischem Vorbild.

1907 wird das Sanatorium abgerissen und mit dem Neubau begonnen. Am 20. August 1909 kommt es zur Neueröffnung als Erholungsheim für Offiziere der kaiserlichen Armee in Anwesenheit von Kaiser Wilhelm II. Das neue, halbkreisförmig angelegte Anwesen besteht von nun an aus acht Gebäuden im englischen Landhausstil, die durch unterirdische Gänge miteinander verbunden sind.

Von 1909 bis 1917 findet der Umbau der Parklandschaft in den gebäudenahen Bereichen durch die Söhne Siesmayers statt. Nach englischem Muster erschaffen sie eine Promenade in Form eines Terrassenrundweges mit Blick über den Park und die Umgebung. Von 1918 bis 1936 wird die Anlage als Sanatorium genutzt.

Zwischen 1937 und 1945 dient das Gelände der Wehrmacht als Lazarett. Um 1946, nach dem 2. Weltkrieg, eröffnet das Land Hessen eine neurologische Klinik, die bis 1963 besteht. Ein Brand zerstört das heutige Haupthaus fast vollständig. Gezwungenermaßen kommt es zum Abriss und Wiederaufbau der oberen Geschosse des Gebäudes.Die endgültige Schließung der Klinik folgt 1996. In diesem Zeitraum werden die acht Gebäude grundlegend restauriert und modernisiert. Zeitgleich wird der historische Siesmayer-Park unter strengster Wahrung der Denkmalschutzauflagen wiederhergestellt.

Am 9. September 1999 wurde hier das Luxushotel „Kempinski Hotel Falkenstein“, jetzt „Falkenstein Grand Kempinski“, eröffnet. Das Haus bleibt mit eigener Geschäftsführung ein Hotel in Privatbesitz.