Königstein im Taunus

Radschutzstreifen in der Frankfurter Straße kommen

Gute Nachricht für Fahrradfahrer: Die Stadt Königstein wird in der Frankfurter Straße, das heißt zwischen Kreisel und Wiesbadener Straße, beidseitig „Radschutzstreifen für den Radfahrverkehr“ einrichten.

Schutzstreifen sind im Gegensatz zu Fahrradwegen Teil der Straße (Fahrbahn) und durch eine unterbrochene Linie sowie mit Fahrrad-Piktogrammen gekennzeichnet. Autos dürfen auf Schutzstreifen nicht parken und nur ausnahmsweise fahren, zum Beispiel dann, wenn zwei Busse sich begegnen. Die Breite der restlichen Fahrbahn zwischen den Schutzstreifen ist so gewählt, dass zwei Autos sich in der Regel begegnen können.

Die Vorteile für den Radverkehr liegen auf der Hand: Schutzstreifen bieten hohen Fahrkomfort und die Möglichkeit, schnell voranzukommen. Fahrradfahrer sind für Autofahrer besser zu sehen, was vor allem wichtig an Kreuzungen, den häufigsten Unfallorten, ist. Gegenüber dem Mitfahren auf der Fahrbahn haben Schutzstreifen den Vorteil, dass Radfahrer an wartenden Autos (etwa vor Ampeln) bequem vorbei fahren können. Gerade für die Verkehrssicherheit ist dies wichtig, weil Radfahrer so aus dem „toten Winkel“ der Autofahrer heraus in deren Blickfeld vorfahren können. Schutzstreifen helfen auch, Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern zu vermeiden, wie sie auf Radwegen oder bei erlaubter Nutzung des Gehweges vorkommen können.

Schließlich führen Schutzstreifen dazu, dass Radfahrer seltener in der falschen Richtung, also links der Fahrbahn fahren. Linksfahrende Radfahrer (Falschfahrer) sind überdurchschnittlich oft an Unfällen beteiligt, weil Autofahrer an Einmündungen nicht mit ihnen rechnen.

Die Markierungsarbeiten sollen, wenn es die Witterung zulässt, am Freitag, 14. September, ausgeführt werden. Eine zusätzliche Beschilderung ist nicht erforderlich.

Bildunterschrift:
So ähnlich wie auf diesem Beispielbild wird es in der Frankfurter Straße bald aussehen.